„Boar, wie kannst du nur?“

Es gibt da etwas, dass regt mich beinahe jeden Tag aufs Neue auf. Etwas, mit dem ich ständig und überall konfrontiert werde. Und nicht nur ich, irgendwie betrifft es uns ja alle oder zumindest die meisten. Man muss nur irgendeine Seite bei Facebook liken oder auch nur vor die Tür gehen, schon kann man das Phänomen beobachten. Vorzugsweise erlebt man es unter Müttern, zumindest scheint es mir so. Ich rede von dem Verhalten gegenüber Andersdenkenden, Andershandelnden, Anderserziehenden, Anderskochenden, Andersspielenden, Andersdaskindbetreuenden. Ich rede davon, dass so viele davon ausgehen, dass nur ihre Art und Weise etwas zu tun die einzig wahre richtige ist, alles andere ist verkehrt und wer doch anders handelt hat sie nicht mehr alle.Wahlweise werden auch gerne eben dieser „Anderen“ bemitleidet.

Ein Beispiel: Eine Seite die sich auf Themen spezialisiert hat, die vor allem Eltern betrifft wie zB das Hinweisen auf Schnäppchen für zum Beispiel Kinderkleidung, postet einen eigentlich harmlosen Spruch. Nehmen wir mal an, es ginge darum, dass sich Mütter von Neugeborenen, Babies und kleinen Kindern schlafen legen, wenn eben die Kinder auch schlafen. Ich hab das beim Krümelmonster immer so gemacht. Sobald sie eingeschlafen war, hab ich mich auch ausgeruht und manchmal hab ich auch etwas geschlafen oder zumindest gedöst. Manche Leute kommentierten ganz ruhig und gelassen, erzählten wie sie es handhabten und warum sie so handelten. Und dann gab es da eben noch die Eltern, die nicht nur lautstark kundtaten wie sie sich dann verhalten. Nein, sie erklärten auch gleich wieso es absolut falsch, albern, doof, unüberlegt etc ist es nicht genau so zu tun. Gerne wurde dann auch erklärt dass man das nur nicht so wie man selbst macht, weil man keine Kinder hat. Bam! Ein Spruch der mich jedesmal zum ausrasten bringen könnte. Warum? Weil das für mich einfach ne Frechheit ist. Genau so wie der allseits beliebte „deine Kinder können einem echt leid tun“. Wie unverfroren muss man denn sein, um solche Sprüche rauszuhauen? Sehr oft wurde auch folgendes genannt: „Ich hab keine Zeit den Haushalt zu erledigen wenn mein Baby wach ist, weil ich es ja liebe und mich deshalb nur mit meinem Baby beschäftige. Ich lass es nicht mal für ein paar Minuten auf dem Spieleteppich liegen, das arme Baby! Wie kann man nur!“ Jaja, die andere Seite war auch nicht gerade nett. „Man kann den Haushalt auch erledigen wenn das Baby wach ist, man verhätschelt sein Kind ja sonst nur. Das Kind muss ja lernen sich selbst zu beschäftigen. Und dann wundern, wenn euch die Kinder später auf der Nase rumtanzen!“

Ich muss ehrlich sagen, ich hab meine Kleene auch mal ein paar Minuten auf dem Teppich liegen lassen während ich den Geschirrspüler ausräumte, Wäsche aufhing etc. Meine Mama gab mir den Tipp mit dem schlafen, wenn mein Kindchen schläft. Und für mich war das genau das richtige. Auch heute legen wir uns alle am Wochenende hin, wenn das Krümelmonster Mittagsschläfchen macht. Danach fühlen wir uns alle wieder fitter und munterer. Aber so ist es nun mal nur für uns das beste. Meine älteste Schwester kann das zum Beispiel gar nicht nachvollziehen. Sie kann tagsüber überhaupt nicht schlafen. Sie erledigte dann eben etwas Haushalt, bügelte, las oder schaute fern. So ist eben jeder unterschiedlich und so muss jeder für sich selbst herausfinden wie es am besten klappt.

Leider versteht das nicht jeder, leider gibt es eben solche Leute die nur die eigene Ansicht akzeptieren können.

Sehr  schön fand ich auch die Diskussion zum Thema Haushaltsführung mit Kind. „Also, bei uns sieht es immer top aus, auch mit x Kindern! Man muss halt nur wollen. Wer seine Faulheit mit Kindern begründet, sollte keine Kinder kriegen!“ vs „Meine Kinder dürfen eben noch Kind sein! Da sieht es eben nicht immer aus wie geleckt! Da liegt auch mal Spielzeug rum, in der Küche steht dreckiges Geschirr im Spülbecken und der Wäschekorb ist mal voll, weil ich eben mit meinem Kind spiele und das viel wichtiger ist als den ganzen Tag zu putzen!“  Sind wir doch mal ehrlich, wenn man Kinder hat fällt mehr Wäsche an, die Wohnung versinkt schneller im Chaos und es kann auch mal vorkommen das irgendwo Spielzeug rumliegt. Manche schaffen es abends noch rasch alles abzuarbeiten was man am Tag nicht geschafft hat und andere „sammeln“ eben die Hausarbeiten bis zu einem ruhigeren oder freien Tag. Man darf auch nicht vergessen das jedes Kind und jede Familie anders ist, unterschiedliche Bedürfnisse und Strukturen hat. In manchen Familien arbeiten beide Eltern Vollzeit, in anderen bleibt einer zu Hause, arbeitet im Homeoffice oder Nachtschicht. Egal wie jemand seinen Haushalt bändigt, es geht mich nichts an. Und ich habe auch nicht das Recht darüber zu urteilen. Ich schaffe es auch nicht immer die Wäsche zu verräumen und räum die Küche auch manchmal erst am nächsten Morgen auf. Bin ich deshalb faul? Oder gar eine schlechte Mutter? Ich denke nicht.

Ein Thema über das man sich auch super streiten kann ist die Ernährung. Mit Zucker? Oder lieber ohne? Fleischlos? Allesfresser? Kaum Fett? Wenig Kohlenhydrate? Ach, es gibt so viel. Und jeder meint es am besten zu wissen. Ganz ehrlich, meine Tochter darf alles essen, aber eben nur in gewissen Mengen. Wir essen nicht jeden Tag Fleisch, aber auch nicht jeden Tag Schokolade. Ich sehe aber keinen Grund ihr Zucker und Süßigkeiten komplett zu verbieten. Es gibt aber Muttis, die das anders sehen. Ich hab zu Frauen und Eltern im allgemeinen die ihre Kinder strikt nach Ernährungsplan füttern meine eigene Meinung, aber die binde ich den Leuten nicht auf die Nase und erkläre ihnen wie falsch sie handeln und das sie sie nicht mehr alle haben. Ja, das durfte ich mir schon anhören als ich sagte das meine Kleene alles essen darf. Ich sei verantwortungslos, hätte keine Ahnung von gesunder Ernährung, mein Kind wird irgendwann sicher süchtig nach Zucker und ich zwinge sie Leichen zu essen. Letztendlich ist es mir schnurzpiepe wie ihr eure Kids ernährt denn ihr müsst euch bei eventuellen Konsequenzen mit den Folgen auseinandersetzen. Ich werde euch deshalb nicht verurteilen oder als schlechte Eltern darstellen und ich wünschte das würden andere auch so handhaben. Ich kann das ewige „Oh mein Gott, wie kannst du nur…?“ nämlich echt nicht mehr hören oder lesen. Wirklich nicht.

Das waren jetzt viele Worte, dabei will ich eigentlich nur auf eines hinaus: Bitte, bitte hört auf mit diesem gegenseitigem runtergemache!  Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß, die Welt ist bunt! Es gibt nicht nur eure Sichtweise, es gibt duzende, hunderte, abertausende andere! Es ist toll wenn ihr euren Weg gefunden habt, hinter eurer Meinung steht, wisst welche Ernährungsform für euch die beste ist. ABER: dieser Weg, diese Meinung, dieser Ernährungsform ist deshalb nicht für alle anderen auch die richtige. Wer andere beleidigt oder niedermacht, nur weil man unterschiedlicher Ansicht ist, sollte dringend mal darüber nachdenken wieso er oder sie solch ein Verhalten nötig hat. Fühlt man sich dann besser? Erhaben?  Klüger? Gar allmächtig? Ruft man danach seine beste Freundin an und erzählt ganz stolz „Stell dir vor, vorhin hab ich so ner Mutti erklärt wie der Hase läuft! Die hat das vorher tatsächlich ganz anders gemacht als ich, kann ja nicht angehen! Ihre armen Kinder!“?

Es wäre einfach ratsam daran zu denken, dass man andere so behandelt, wie man selbst behandelt werden möchte. Wenn alle dies so handhaben würden, wäre unsere Welt wohl ein ganzes Stückchen friedlicher (und Facebook, Spielplätze etc ebenso)

In diesem Sinne, immer schön friedlich bleiben

Eure Marika

Urlaub?! Wenn Mama nach den Ferien Ferien braucht

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Manchmal braucht man einfach eine kleine Pause. Bei mir dauerte diese nun einige Wochen an. Es war so viel los, es war so unruhig, es gab so viel zu tun und zu bewältigen, dass ich einfach keine Muse, keine Zeit und auch keine Lust hatte zu bloggen. Ich beschloss allerdings nicht einfach ne Zeit lang nichts zu schreiben, es kristallisierte sich einfach Tag für Tag mehr heraus, dass ich eine Pause brauche.

Doch mittlerweile juckt es mir wieder in den Fingern, mittlerweile hab ich wieder Lust zu bloggen, Bilder zu schießen und euch an meinem Leben teilhaben zulassen. Also erzähle ich euch heute mal was bei uns so los war.

Das Krümelmonster hatte drei lange, sehr lange Wochen Ferien von der Kita. Diese Ferienzeit begann zu allererst damit, dass sie krank wurde. Toll, ne? Dabei hatte ich echt ne Menge geplant. In der ersten Woche, nachdem sie sich wieder erholt hatte, besuchten wir dann unsere Lieblings R´s. Mama R und Baby R bereiteten uns einen tollen Tag mit leckerem Essen und ganz viel Großcousinengekuschel. Wir waren auf dem Spielplatz, spazieren, quatschten und genossen die gemeinsame Zeit.

 

Zwei Tage später trafen wir uns dann mit den Freunden (und deren Mamis) des Krümelmonsters. Wir verbrachten den Nachmittag auf einem neu angelegtem Spielplatz, und picknickten auch dort. Auf eben diesem Spielplatz gibt es auch einen großen eingezäunten Bolzplatz, viel Auslauffläche die man überall gut einsehen kann und einen Volleyballplatz. Wenn die angepflanzten erstmal etwas gewachsen sind, wird das ein wirklich toller Spielplatz. Derzeit herrscht dort nämlich noch sehr wenig Schatten, was das bisher einzige Manko ist.

In der zweiten Woche fuhren ich mit dem Krümelmonster zu meiner Mama. Noch wohnt sie gute 400 Km von uns entfernt, doch wir wollen sie so schnell es geht zu uns holen. Aufgrund dieser großen Entfernung sehen wir sie leider auch nur alle paar Monate. Umso kostbarer sind eben diese Momente, in denen mein Töchterchen mit Oma nicht nur telefonieren, sondern ganz real kuscheln, malen, tanzen und singen kann. Und genau dies taten wir auch.  Zwei wundervolle Tage lang genossen wir es beisammen zu sein. Da ich während der Ferien nur am Wochenende arbeiten kann, konnten wir leider nicht noch länger bleiben.

In der letzten Woche wollten dann mein Töchterchen plötzlich nicht mehr richtig schlafen. Sie rannte immer und immer aus ihrem Zimmer, schlief oft erst gegen 2 Uhr nachts ein und kam um 7 Uhr schon wieder zu mir ins Bett gehopst um mich zu wecken. Zudem geht sie gerade ganz in ihrer Trotzphase auf. Mit voller Begeisterung schmeißt sie sich auf den Fußboden, schreit aus vollem Halse und am allerliebsten sieht sie mich ernst an und sagt ganz trocken: Mama, Ruhe. Sie hat auch wieder damit angefangen Sachen aus dem Regal zu räumen, ihr Spielzeug in der ganzen Wohnung zu verteilen und Zeitschriften etc mit voller Absicht zu zerstören. Ja, so macht der Tag wirklich Spaß.

Oh, sie hat jetzt übrigens auch seit ein paar Tagen ein neues Bett. Kein Babybett mehr, aber auch kein großes Bett mehr. Eben so ein Zwischending – und wir lieben es! Es ist ganz in weiß gehalten und wirklich hübsch. Da kann das Krümelmonster jeden Abend ihr „Bebiiieh“ hineinlegen und es zudecken und sich dann dazu legen, nur um gleich darauf wieder rauszuklettern. Tja, unsere Nächte sind gerade wirklich lustig.

Nun geht sie seit Montag wieder in die Kita und muss die ganzen neuen Eindrücke, die neuen Erzieherinnen und den neuen alten Tagesablauf wieder verarbeiten und verinnerlichen. Ich dagegen für meinen Teil könnte jetzt so ne Woche Urlaub gut gebrauchen. Also, das Krümelmonster geht in die Kita und ich hab frei. Dann könnte ich ein bisschen schlafen, oder aufräumen, oder schlafen, oder ausmisten, oder schlafen…hab ich schlafen schon gesagt? Ich bin müde…. ich glaub ich muss ins Bett. Gute Nacht!

#WiB – der Krümelmonster Geburtstag

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Hach, war das ein schönes Wochenende! Am Freitag wurde unser Krümelmonster also nun endlich zwei und wir feierten irgendwie das ganze Wochenende. Ich hab es sogar ab und an geschafft ein paar Fotos zu machen, allerdings nicht so viele, wie ich eigentlich wollte. Naja, im Kopf hab ich alles abgespeichert.

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Der Geburtstag startete mit einem strahlendem Kindchen, dass über seine Geschenke herfiel und lange mit seiner Eisenbahn spielte. Irgendwie schaffte ich es dann sogar, das Krümelmonster für den Ausflug mit der Kita anzuziehen. Meine liebste Kita-Mama-Freundin (mit Mann und ältestem Sohn, alias liebster Kitacompadre des Krümelmonsters) holte uns ab und nahm uns mit zum Bauernhof.

 

Leider war es furchtbar kalt und wir hatten das Gefühl, es wäre Mitte Oktober, statt Anfang August. Naja, war trotzdem schön.

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Wir erkundeten den ganzen Hof, bestaunten den Traktor, spielten Fußball – und tobten im Matsch!

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Neben dem Teich stand ein großer Eimer Futter, so konnten die Kinder die Tiere füttern, worüber sich auch mein Krümelmonster sehr freute.

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Am coolsten fand ich persönlich ja die Esel. Ganz entspannt standen sie da un ließen sich von uns füttern. Dem Krümelmonster und ihrem liebsten Kitacompadre waren die Tierchen aber nicht ganz geheuer und sie sahen lieber von etwas weiter weg zu.

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Danach gab es ein leckeres Vesper und wir verteilen die für`s Krümelmonster typischen Cookies, die ich am Donnerstagabend gebacken habe. Danach ging es auch schon wieder nach Hause und wir machten erstmal ein langes Schläfchen.

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Zum Abschluss eines wirklich schönem aber auch sehr anstrengendem Tages, gab es  unser Lieblingsessen: Kartoffel (diesmal als Wedges) mit Quark und Leinöl. Anschließend spielten wir noch mit der Eisenbahn, bevor die Kleene schlafen ging.

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Während Mann und Kind schliefen, rotierte ich die halbe Nacht in der Küche. Ich bereitete die Baisers, den Bisquitboden und die Muffins in blau vor. Danach fiel ich todmüde ins Bett.

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Am nächsten Morgen, dem Tag der großen Party, kümmerte sich der Mann um den Haushalt während ich das restliche Essen vorbereite. Das Krümelmonster spielt mit ihrer Eisenbahn und wir freuen uns, dass sie sich so darüber freut.

 

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Die drei R´s kamen bereits eine Stunde vor der Party. Die Männer gingen mit den Kids spazieren und Mama R. half mir beim schnippeln, während ich das Buffet aufbaute. Es gab Baisers in blau, Cookies und Vanillemuffins mit Baiserhaube, Marshmallows, Gummibärchen, Blaubeeren und blaue Weintrauben.

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Nach und nach trudelten die Gäste ein, die Geschenke wurden überreicht, aufgerissen und bestaunt und ich muss sagen, dass ausnahmslos alle wundervolle Sachen schenkten die wirklich super zu unserem Töchterchen passten. Als dann wirklich alle da waren, servierten wir die Torte und futtern bis wir fast platzen.

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Nach dem Kuchen spielen die Kinder mit der Eisenbahn, während wir Eltern miteinander plauderten. Gegen 17 Uhr brachen die Kinder mit ihren Mamas, Papas und Geschwistern auf und die Familie mitsamt Schwiegereltern, Uropa und den drei R´s verzogen sich auf`s Sofa oder den Balkon, um etwas auszuruhen. Gegen 18 Uhr bereitete ich dann mit Hilfe von Mama R das Abendessen vor. Es gab Häppchen, zweierlei Pizza im Miniformat, zweierlei gefüllte herzhafte Pfannkuchen, Tomaten-Mozzarella-Spieße, Couscous Salat, Gemüsesticks, Quark und Hackfleischbällchen. Es war sehr lecker und alle wurden satt. Danach gingen auch die restlichen Gäste und wir verzogen uns in Bett.

 

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Am Sonntag musste ich arbeiten, weshalb ich mich um kurz nach 8 Uhr morgens Richtung Innenstadt aufmachte. Während ich mir also die Hacken wund lief, räumte der Mann die Wohnung auf.  Hach, wie lieb ich ihn hab! Direkt nach Dienstschluss fahren wir mit den Schwiegereltern ins Wildgehege, beobachten Wildschweine, trafen ein Kind aus der Kita und futterten Eis. Danach ging`s wieder nach Hause.

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Zu Hause machen wir alle drei ein Schläfchen. Als wir wieder aufwachten, gelüstete es dem Manne nach Fast Food vom King. Also spazierten wir drei zur nächsten Filiale und kauften dem Krümelmonster ihr erstes Kindermenü. Wir nahmen unser Essen mit nach Hause und futterten ganz gemütlich am Esstisch.

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Anscheinend hat es gut geschmeckt, denn der Teller war am Ende ganz leer. Nach langem Gekuschel und einer Geschichte zur Nacht, schlief unser kleines großes und nun 2 jähriges Mädchen ganz schnell ein.

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Während ich dies hier tippe, gibt es noch ein Stückchen Geburtstagstorte. Das Wochenende war wundervoll, großartig, gemütlich, anstrengend und einfach toll. Jede einzelne Sekunde war die ganze Arbeit im Vorfeld definitiv wert. An dieser Stelle auch ein riesiges Dankeschön an Mama R., die mir wirklich eine große Hilfe war und alle Gäste, Freunde und Familie die so kräftig mit uns feierten und sich mit uns freuten, dass es unser Krümelmonsterchen gibt. Mein kleiner Schatz, wir lieben dich über alle Maßen und freuen uns jeden Tag aufs Neue, dass wir uns deine Eltern nennen dürfen. Nun murmle ich mich in mein Bett und freue mich darauf dich morgen früh wieder im Wohnzimmer mit deiner Eisenbahn spielen zu sehen.

 

Ich hoffe euer Wochenende war auch so wundervoll wie unseres und ihr habt ganz viel Zeit mit euren Lieben verbracht.

glückliche und müde Grüße

eure Marika

Wie man einen Krümelmonster Geburtstagfeiert – Teil 4

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Die Geschenke

Nun sind es nur noch 4 Tage, bis unser Krümelmonster 2 wird und noch 5 Tage, bis die große Sause steigt. Deshalb gibt es heute den 4. Teil der Partyvorbereitungen, der sich rund um die Geschenke dreht. Ich zeige euch heute natürlich nicht alle Geschenke, schließlich wird sie nicht nur von Mama und Papa beschenkt. Doch das Geschenk von meiner Mama ist auch schon dabei, da ich dies immer für sie besorge.

Wie ich ja schon das ein oder andere Mal am Rande erwähnt habe, steht die diesjährige Party unserer Tochter ganz unter dem Motto Krümelmonster. Deshalb bekommt sie von meiner Mama ein Krümelmonster T-Shirt und einen Krümelmonster Pyjama. Passend dazu gibt es auch noch ein blaues Tüllröckchen, damit sie auch äußerlich am Tag ihrer Party wie ein Krümelmonster aussieht. Das Shirt und den Pyjama hab ich bei MyToys erstanden, das Röckchen bei Amazon.

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Ich habe sehr lange gesucht, bis ich mit den Kleidungsstücken vollkommen zufrieden war. Die meisten T-Shirts waren einfach nicht besonders hübsch oder einfach rosa. Rosa! Ein Krümelmonster T-Shirt in rosa! Könnt ihr euch das vorstellen? Furchtbar! So hab ich also Sachen bestellt, die für Jungen angepriesen waren. Und wisst ihr was? Es ist mir vollkommen egal was drauf steht. Meine Tochter darf auch blau tragen, oder grün, oder schwarz, oder lilablassblau mit gelben Punkten. Soviel dazu.

Da sowohl mein Mann als auch ich große Zocker sind und ich das Life is Strange LP vom lieben Gronkh einfach nur liebe und ich mir auch ein passendes Shirt bestellt habe, bekommt die Kleene auch noch folgendes hübsches Teil:

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Ja, ein wenig albern ist es ja schon, allerdings halte ich es nicht für alberner als pinke Kleidchen mit Rüschen und Glitzer. Also was solls.

Was auch bei keinem Geburtstag fehlen darf, ist ein Buch. Ich war seit jeher eine Leseratte und bisher teil mein Töchterchen meine Leidenschaft für Bücher. Sie sitzt manchmal stundenlang auf dem Sofa und schaut sich ihre Bücher an. Immer und immer wieder, bis diese fast auseinander fallen. Darum sorgen wir regelmäßig für Nachschub. Dieses Jahr bekommt sie einen absoluten Klassiker. Sie wird die Geschichte noch lange nicht verstehen, aber sie wird die wunderschönen Bilder lieben und jede einzelne Minute genießen, die wir mit ihr verbringen, um das Buch anzusehen und zu lesen.

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Das Hauptgeschenk wird dieses Jahr etwas ganz tolles: Eine Holzeisenbahn! Jedes mal wenn ich mit dem Krümelmonster im letzten Jahr im Spielzeugladen unseres Vertrauens war, um für meine Neffen und Nichten einzukaufen, spielte sie ganz verzückt im ersten Stock des Ladens mit der Brio Eisenbahn. Und weil sie sooo viel Freude daran hat, die Eisenbahn wirklich schön gearbeitet und gut erweiterbar ist (und Mama und Papa Eisenbahnen auch lieben), entschieden wir uns dafür, ihr eine zum Geburtstag zu kaufen. Da das Paket sehr groß ist, ließ ich es direkt im Laden einpacken und konnte es daher nicht für euch fotografieren. Dafür hab ich die Box bei Amazon rausgesucht, falls es denn den ein oder anderen brennend interessiert. Klick hier!

Heute kam auch schon das Päckchen der Großeltern meines Mannes an und ich hab es auch gleich eingepackt, so wie ich auch alle anderen Geschenke nun komplett verpackt habe. Die Deko ist auch fertig und ich werde gleich noch überlegen, was genau ich zu essen servieren will. Ich bin schon ganz aufgeregt und kann den Geburtstag kaum noch erwarten. Nur noch ein paar Tage, yeah!

Aufgeregte Grüße

Eure Marika

 

Wie man einen Krümelmonster Geburtstag feiert – Teil 3

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Die Geschenktütchen

Ok, Geschenktütchen sind wohl das falsche Wort für das was ich da zusammengebastelt habe. Total megacoole selbstbemalte Krümelmonstertaschen trifft es wohl eher. Jaha, ich hab sogar die Taschen mit dem Partylogo versehen! Aber komischerweise sagt mir noch keiner das ich es übertreibe. Also kann ich fröhlich weiter basteln, planen und Geschenke einpacken. Juhu!

Ich hab zwei Wochen lang im Internet und allen örtlichen Geschäften nach kleinen Papiertütchen in einem schönen Blau gesucht, doch bin nirgends fündig geworden. Entweder waren alle Tüten voll mit Mustern und Bildern die absolut nicht zum Motto passten, oder waren schlichtweg hässlich. Also überlegte ich mir, ganz schlichte weiße Tüten zu besorgen und diese passend zu gestalten. Doch auch weiße Taschen fand ich nicht…Ich war kurz vorm verzweifeln. Doch dann fand ich letzt Woche durch Zufall im Bastelladen meines Vertrauens, kleine Stoffbeutel und mein Kopf platze plötzlich nur so vor Ideen. Ich kaufte noch zwei passende Stoffmalstifte im perfekten Blau und sattem Schwarz und rannte quasi nach Hause, um anzufangen.

Zu meinem Glück habe ich die Schablone der Geburtstagseinladungen aufgehoben, so konnte ich sie auch für die Stofftaschen benutzen. Ich legte sie also auf und zeichnete die Konturen mit einem schwarzen Buntstift nach. Danach malte ich die Augen und den Mund erst auf und dann aus.

Anschließend malte ich das Monsterchen nur noch aus. Leider kommt die Farbe auf dem Foto nicht so richtig rüber, dabei ist das Blau wirklich einfach nur perfekt.

 

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Von diesen hübschen Taschen kreierte ich nun also 4 Stück, für jedes Kind eine. Befüllt werden sie dann erst am Geburtstag kurz bevor die Gäste erscheinen, da ich unter anderem frischgebackene Cookies hineinpacke. Ansonsten gibt es für jedes Kind ein paar Luftballons und diese hübschen Sachen:

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Jeder bekommt ein Fläschchen Seifenblasen, weil jedes Kind Seifenblasen liebt, eine Packung Buntstifte, von denen kann man ja nie genug bekommen, die Kekse die in die blaue Schachtel kommen und ein paar Gummibärchen. Ich glaub das ist als Gastgeschenk für Kleinkinder vollkommen ausreichend, wobei wohl die Tasche das eigentliche Geschenk sein wird, da man so nen kleinen Stoffbeutel doch wirklich immer gebrauchen kann.

Ich hoffe unsere kleinen Gäste freuen sich darüber und werden bei der Party ne Menge Spaß haben. Beim Krümelmonster bin ich mir da ganz sicher. Sie genießt es viele Leute um sich zu haben, mit ihrer Babycousine und ihrem liebsten Spielkameraden M. zu toben und Kuchen zu futtern.  Also, was sollte da noch schiefgehen?

Das nächste Mal zeig ich euch dann was wir unserem Töchterchen schenken. Ich pack jetzt mal ne Runde Geschenke ein. Nur noch eine Woche – wuhu!

Freudige Grüße

herzlichst, eure Marika

Jeden Tag ein Stückchen mehr

In ein paar Tagen wird das Krümelmonster zwei und das bringt so manche Veränderung mit sich. Nicht sofort, aber allmählich. Manche ganz langsam und schleichend, manche offensichtlich, weil sie am Anfang Hilfe benötigt und einiges geschieht so abrupt, dass wir nur noch staunen können. Jeden Tag aufs neue wundern wir uns darüber, was für ein großes Mädchen da plötzlich mit am Tisch sitzt, was einerseits sehr schön, andererseits auch manchmal etwas erschreckend ist. Aber fangen wir von Anfang an an:

Seit einem Jahr setzen wir das Krümelmonster immer mal auf den Topf. Manchmal klappte es, dann brachen wir in Begeisterungsstürme aus. Oft jedoch passierte nichts, was ja überhaupt nicht schlimm ist. Vor ein paar Tagen jedoch kam sie zu mir und sagte „Mama Pipi“. Ich fragte sie, ob sie aufs Töpfchen möchte und sie bejahte nur. Ich zog sie also aus und setzte sie drauf und zack, es funktionierte! Das wiederholte sich dann immer wieder. Eines Tages wurde das Pipi dann ersetzt. Seitdem ist das erste, das sie zu Hause tut, sich auszuziehen und ihr Töpfchen ins Wohnzimmer zu stellen. Im Bad fühlt sie sich nämlich nicht wohl, da es sehr beengt ist. Jetzt geht sie zu Hause nur noch aufs Töpfchen und rennt einfach so durch die Gegend, wie sie einst auf die Welt kam. Nachts hat sie zwar eine Windel an, allerdings muss das Töpfchen immer neben dem Bett stehen, damit sie bei Bedarf dann darauf gehen kann. Sie kommt dann zu mir rüber, sagt mir bescheid und ich mach sie bzw ihren Thron sauber. Und es klappt! Nur in der Kita noch nicht, an diese Umgebung gewöhnt sie sich dann eben wenn sie soweit ist, wir drängen sie nicht.

Apropos Bett: seit etwa zwei Monaten sind das Bettgitter geöffnet. Manchmal nutzt sie das natürlich aus, kommt immer wieder aus ihrem Zimmer und will spielen. Doch meistens schnappt sie sich einfach ein Büchlein, kuschelt sich ins Bettchen und „liest“ ihrer Feli (einer Plüschkatze von IKEA) und ihrer Püppi Krümel etwas vor. Wir haben diese Woche ein neues Buch mit Kurzgeschichten besorgt, da wir alle anderen schon mehrfach durchgeblättert haben und lese ihr nun jeden Abend etwas daraus vor. Und wir alle genießen diese ruhigen Minuten am Abend. Vor allem das Papa sich immer die Zeit nimmt um die Kleene ins Bett zu bringen. Oft ist er abends ja nicht da, deshalb sind diese Momente umso kostbarer.

Sie steckt übrigens gerade mitten in der Trotzphase. So richtig mit auf den Boden werfen und rum heulen, weil es nicht nach ihrem Willen geht. Oder mit Sachen durch die Gegend werfen, das kann sie auch gut. Oder sie kippt mal eben aus versehen den Teller um, damit alles auf den Boden fällt.  Das Regal mit einer Handbewegung ausräumen, kann sie auch wie ein Profi. Da müssen ja leider alle Eltern mal durch, also auch wir.

Wenn sie dann oft genug auf ihrem Thron saß, alle Regale ausgeräumt hat und noch keine Schlafenszeit angebrochen ist, ist sie sehr anhänglich. Und ich mein das absolut positiv! Jedes Küsschen, jede Umarmung, jedes herzerweichende „Mamaaaaaa!“ genieße ich in vollen Zügen. Zudem will sie in jede noch so kleine Aktion aktiv eingebunden werden. Wenn Mama kocht, möchte sie umrühren oder die Milch holen etc. Wenn ich das Bad putze, möchte sie mir beim ein- und ausräumen des Badezimmers helfen. Wenn Papa sich etwas zu trinken eingießt, steht sie mit ihrem Becher daneben. Räumt er den Müll zusammen um ihn runterzubringen, sucht sie nach rumliegendem Altpapier. Die Momente in denen sie für sich alleine sein will, sind derzeit komplett auf 0 gesunken. Sie möchte immer ganz nahe bei Papa oder Mama sein, kuscheln, erzählen, spielen, kitzeln, Grimassen schneiden, basteln, malen….einfach den Moment genießen.

Im Moment passiert einfach so unglaublich viel. Bei uns, in der Kita, in ihrer Entwicklung. Das alles zu verarbeiten ist für so ein kleines Monsterchen wohl auch nicht unbedingt leicht. Es ist also kein Wunder, dass sie so an uns klebt und sogar nachts manchmal zu uns gehuscht kommt. Und wenn sie sich dann so an mich kuschelt und friedlich schläft, sehe ich mir mein kleines großes Mädchen genauer an und erkenne, wie sehr sie sich auch äußerlich verändert hat und erschrecke. Und dieses große, hübsche Mädchen, das schon so vieles kann und so wissbegierig und verschmust ist, befand sich vor zwei Jahren noch in meinem Bauch. Und nun liegt sie hier und träumt vom nächsten Tag in der Kita und der nächsten Portion Eiskrem.

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Melancholische Grüße

Eure Marika

Wie man einen Krümelmonster Geburtstag feiert – Teil 2

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Deko, Deko, Deko

Jetzt sind es nur noch 2 Wochen, bis das Krümelmonster ihren Geburtstag feiert. Deshalb zeig ich euch heute einmal, mit welchen Dingen wir die Party aufhübschen werden. Da wir ja bekanntlich eine Party im Stile des Krümelmonsters feiern, sollte auch die Deko farblich dazu passen. Und es ist tatsächlich gar nicht so einfach alles in einem hübschen blau zu finden. Aber ich denke ich tatsächlich, dass ich das ganz gut hinbekommen habe.

Am liebsten bestelle ich meine Party Accessoires bei www.blueboxtree.com. Der Shop bietet einfach umwerfend schöne Sachen an. Von Muffinförmchen, über Partyhüte, Backbücher, Girlanden und Geschenkverpackungen, bis hin zur Hochzeitsdeko und den wohl tollsten Luftballons, die ich je gekauft habe. Wieso sie so toll sind? Nun, zur letzten Geburtstagsparty des Krümelmonsters bliesen wir die damals roten Ballons auf (mit Mund und Lunge, ohne Helium) und erst im neuen Jahr entsorgten wir die letzten. Doch nicht etwa weil die Luft raus war oder sie kaputt waren, nein! Sie waren einfach mit hunderten kleiner und fettiger Kinderhandabdrücken übersät und lagen uns nur noch im Weg rum. Luft war bis dato kaum entwichen und sie hatten somit noch fast die selbe Größe, wie mehrere Monate zuvor zur Zeit der Party. Und weil wir von diesen Luftballons eben sooo begeistert waren, bestellte ich dieses Jahr wieder welche in einem wunderschönen blau und einem cremigen weiß. Ebenfalls bei www.blueboxtree.com bestellte ich ein paar geringelte Strohhalme, da nicht nur das Krümelmonster großer Trinkhalm Fan ist. Außerdem sind ja mehrere kleine Kinder da, da machen sich solche Hälmchen doch ganz gut.

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Um unsere Decke zu verschönen, bestellte ich diesmal auch eine Girlande. Für Süßigkeiten aller Art orderte ich Popcornbecher, die uns auch letztes Jahr schon überzeugt haben. Geplant ist diese mit Keksen, Marshmallows etc zu befüllen und um die Geburtstagstorte herum zu drapieren.  Außerdem bekommt jedes Kind eine kleine Tüte mit nach Hause, in der auch je eine Popcornschachtel mit selbstgebackenen Keksen sein wird. Was da noch so rein kommt, erfahrt ihr dann nächste Woche. Die Muffinförmchen habe ich bei Stil&Ambiente gekauft, meinem absolutem Lieblingsladen in meinem Wohnort. Dort bekommt man alles rund ums kochen, backen, dekorieren und servieren. In diesem Laden ließ ich schon so viel Geld, unter anderem für unsere Hochzeit im vergangenem Jahr. Also, wer mal in Waldshut unterwegs sein sollte, dem kann ich diese Adresse nur wärmstens empfehlen.

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Leider fand ich bei www.blueboxtree.com keine Servierten die mir wirklich zusagten. Also zog ich durch die Stadt und wurde tatsächlich bei Müller fündig. Nicht nur, dass die Servierten eine wundervolle Farbe haben, sie haben auch ne ordentliche Größe und waren wirklich preisgünstig. Da war es klar, dass ich zuschlagen musste.

Gerade eben bestellte ich dann noch einen Haarreif, auf dem groß und deutlich „Happy Birthday“ in silbrigen Lettern geschrieben steht, platziert auf blauem Kreppband. Außerdem noch die Geschenktütchen für unsere kleinen Gäste. Sobald diese da sind, zeige ich sie euch natürlich auch noch.

Da ich vorhabe kleine Muffins in 2 verschiedenen Geschmacksrichtungen zu backen und mir die ganze Sache noch nicht blau genug war (höhö), bastelte ich noch mehrere Krümelmonsterchen als Spicker für die Muffins, für die Tütchen, zum spielen, hübsch aussehen etc. Sie entstanden quasi aus den Resten des Bastelkartons den ich für die Einladungskarten gebraucht habe. Auf dem Foto sind sie allerdings noch nicht ganz fertig, sie bekommen in den nächsten Tagen noch Augen, dafür hab ich heute extra noch einen Tipp-Ex Shake’n Squeeze gekauft. Der erste Versucht klappte auch wunderbar, ich hoffe bei allen anderen Augen wird das auch so wunderbar aussehen.

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Mir macht es so unfassbar viel Spaß das alles zu organisieren, zu planen, zu besorgen und mir kleine Nettigkeiten und Besonderheiten auszudenken. Ich weiß, sie wird sich wohl in ein paar Jahren nicht mehr an ihren zweiten Geburtstag erinnern, aber ich werde mich an ihr Lächeln erinnern, an ihren Spaß, an ihre Freude und das laute Schmatzen, wenn sie ihren Kuchen futtern wird. Ich kann es wirklich kaum noch erwarten und bin schon jetzt ganz aufgeregt. Nicht mal mehr zwei Wochen noch – juhu!

Bis dahin alles Liebe

Eure Marika

Wie man einen Krümelmonster Geburtstag feiert – Teil 1

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In genau einem Monat wird unser Krümelmonster 2. Höchste Zeit also, um mit den Vorbereitungen zu beginnen. Und weil mir das so viel Spaß bereitet und ich es liebe den Kindergeburtstag zu planen, lasse ich euch jede Woche ein wenig daran teilhaben. Und wir beginnen mit den

Einladungskarten

Ich habe lange im Internet nach Ideen für die Einladungen gesucht, aber nichts passendes gefunden. Also beschloss ich, einfach das Gesicht des eigentlichen Krümelmonsters herzunehmen. Ich suchte mir also ein Bild und versuchte es freihändig abzuzeichnen und ich glaube behaupten zu dürfen, dass mir das ganz gut gelungen ist.

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Als ich mit meiner Skizze zufrieden war, schnitt ich diese aus und übertrug sie auf ein Stück Pappe, um eine stabile Schablone zu behalten. Die Skizze schmiss ich aber nicht weg, diese benötigte ich nämlich noch.Das Ausschneiden war ganz schön fimmelig und ich nahm irgendwann einfach eine alte Nagelschere zur Hand, da diese bekanntlich viel kleiner und handlicher ist. Funktionierte auch super und kann ich somit nur allen empfehlen, die vorhaben solche Feinheiten wie ich es tat auszuschneiden.

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Damit ich auch alle Linien gut erkennen konnte, zog ich eben diese mit einem schwarzen Edding nach. Danach ging es dann an die eigentliche Karte. Dafür zeichnete ich dank der Schablone auf den eigens dafür vorher gekauften blauen Bastelkarton, mein Krümelmonster. Und schnitt es auch wieder aus. So entstand die Vorderseite der Einladung. Den Rand brachte ich wieder mit Edding zur Geltung, schenkte dem Krümelmonster ein hübsches Lächeln und schnitt aus weißem Papier zwei kulleraugen aus.

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Zu einer richten Einladungskarte braucht es natürlich auch einen Text. Dafür nutzte ich dann einfach die Rückseite. Ich nahm die Skizze zur Hand und nutze sie, um damit aus weißem Papier eine Rückseite anzufertigen. Durch das übertragen und Ausschneiden auf den Bastelkarton wurde der Kopf nämlich immer größer, so dass auf der Rückseite ein kleiner Rand entstand.

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Sie klebte die Rückseite also auf die Karte und umzog den Rand wiedereinmal mit meinem schwarzen Edding, damit einfach alles ein bisschen hübscher aussieht.

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Nun brauchte ich nur noch den Text drauf zuschreiben und voilà, die für uns perfekte Einladungskarte war fertig:

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Als unsere Kleene die fertigen Karten entdeckte, quiekte sie ganz vergnügt. Ich glaube sie gefallen ihr. Die Schwiegereltern sowie die Eltern meines Schwiegervaters sind schon eingeladen. Morgen darf das Krümelmonster dann an zwei Kita Freunde ihre Einladungen verteilen. Nächste Woche wenn Mini R ihren Geburtstag feiert, bekommen dann auch die drei R´s ihre Einladung.

Nächste Woche zeige ich euch dann, welche Deko ich für den Geburtstag besorgt habe. Ja, ich sage extra besorgt weil das ganze Zeug zum größten Teil schon neben mir bereit steht. Ich bin jetzt schon voll freudiger Erwartung. Es ist unfassbar wie schnell die letzten zwei Jahre vergingen. Sie wird sich wahrscheinlich später nicht daran erinnern, aber an diesem Tag wird sie bestimmt viel Spaß haben und sehr fröhlich sein und darauf kommt es ja an.

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen restlichen Abend.

Bis bald und alles Liebe

Eure Marika

 

 

 

 

#WiB – ein voll entspanntes Wochenende

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Hach, war das ein herrliches Wochenende! Ganz ohne Hektik oder Pläne. Ok, eine einzige Sache war schon geplant: Der Besuch meines Kumpels Fredie, der dann auch am späten Freitagnachmittag eintraf.

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Nachdem ich am Vormittag den Haushalt nachgeholt hatte, den ich aufgrund mehrerer Migräneanfalle die gesamte Woche über etwas vernachlässigt hatte und mein Gast auch einen langen Anfahrtsweg hatte, ließen wir den Tag einfach bei ner oberleckeren Pizza und einem (ich zitiere) „richtig geilem Frozen Erdbeer Daiquiri“ ausklingen. Wir quatschten noch ne ganze Weile bevor wir alle todmüde in unsere Betten fielen.

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Der Samstag begann für das Krümelmonster und mich sehr früh. Um halb sieben war sie wach und turnte durchs Haus. Unseren Besuch ließen wir erstmal weiterschlafen. Um zehn war die Kleene aber wieder müde, verkroch sich ins Bett und ich nach ner heißen Dusche aufs Sofa. So döste ich bei irgendeinem Bollywood Film vor mich hin, bis Fredie dann um hab zwölf aus dem Bett fiel.

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Nach einem ausgedehnten Frühstück mit selbstgemachten mediteranem Käseaufstrich und frischen Brötchen, zogen wir aus um unseren Gast unser Städtchen zu zeigen. Leider brach nach kurzer Zeit ein Unwetter über uns herein. Fredie hatte daraufhin nix besseres zu tun als Heim zu laufen, das Auto zu schnappen und das Krümelmonster und mich abzuholen. Er wurde daraufhin selbstredend zum Hero of the day erklärt.

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Zu Hause wartete dann auch schon mein Mann, der den Vormittag auf Arbeit verbracht hatte. Am frühen Abend bekochte ich dann Mann und Kind, bevor  ich mit unserem Besuch zum Sushiessen aufbrach. Weggehen ohne Kind ist einfach etwas ganz besonderes und ich habe es sehr genossen. Das Sushi übrigens auch, das war nämlich mal wieder richtig lecker.

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Zurück zu Hause mixte ich uns einen leckeren Caipirinha und wir spielten eine Runde Carcassonne. Carcassonne ist mein absolutes Lieblingsspiel, dass jeddoch erst ab minimum drei Leuten wirklich Spaß macht, weshalb wir es auch so selten spielen. Nach dem Spiel saßen Fredie und ich noch bis halb drei auf dem Balkon, genossen die warme Abendluft und quatschten über so ziemlich alles über das man reden konnte. Ganz entspannt und ruhig, so ging ein schöner Tag zu Ende.

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Zum Sonntagmorgen gab es dann selbstverständlich wieder Pancakes, so ist es einfach Brauch wenn wir Besuch haben. Im Nachhinein fiel mir dann erst auf, wie kahl der Tisch eigentlich auf diesem Foto wirkte. Naja, egal. Geschmeckt hat es trotzdem.

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Nach dem Frühstück entstand übrigens noch dieser Schnappschuss vom Krümelmonster, den unser Besuch fabrizierte. Direkt danach machte sich unser Gast leider schon wieder auf dem Heimweg. Das Krümelmonster wollte unbedingt mit zum Auto kommen um Fredie nachzuwinken und rief ihm auch noch nach, als dieser mit dem Auto schon wieder außer Sichtweite war. Ich verschwand danach für einen ausgedehnten Mittagschlaf im Bett, ich musste nämlich dringen Schlaf nachholen.

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Der Nachmittag war ruhig und zumindest für mich recht kurz. Wir kuschelten viel, die Kleene stolzierte in meinen Boots durch die Wohnung und ich zauberte zum Abendessen meine berühmten Garnelennudeln. Und ja, sie schmecken wirklich hervorragend, auch wenn sie nicht so hübsch aussehen wie das Sushi.

Das war wirklich ein schönes und sehr entspanntes Wochenende. Ohne Pläne, ohne Hektik, ohne krankes Kind. Dafür mit lieben Menschen, leckerem Essen und „richtig geilen Cocktails“ (ich zitiere auch hier wieder nur, wirklich). Ein Wochenende das definitiv wiederholt werden muss. Ich hoffe euer Wochenende war ähnlich schön und ihr konntet den Sommer in vollen Stücken genießen.

Alles Liebe

Eure Marika

 

 

 

Alltagsschnipsel

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Da das Krümelmonster einige Tage lang krank war, mein Mann übers Wochenende wieder arbeiten musst und somit nicht zu Hause war und die Kleene und ich während des schlechten Wetters fast nur zu Hause auf dem Sofa gekuschelt haben, gibt es diese Woche kein Wochenende in Bildern, sondern nur ein paar Alltagsschnipsel.

Als ich das Krümelmonster am Mittwochmorgen weckte, fühlte sie sich furchtbar warm an, weshalb ich gleich mal Fieber maß. Sie hatte eine Temperatur von 38,3 Grad und durfte somit nicht in die Kita gehen. Ich zog sie also an, machte ihr etwas zum Frühstück und bekuschelte sie daran stundenlang auf dem Sofa, während sie mir mein Müsli wegfutterte und wir Schneewittchen ansahen.

Der Mittwoch war wirklich ein fauler Tag der eigentlich nur aus kuscheln und gezicIMG_20160619_182116ke einer fast 2 jährigen bestand. Am Donnerstag kümmerte ich mich dann mal um den Haushalt, während das Krümelmonster mir versuchte zu helfen. Sie reichte mir die Wäsche zum aufhängen, rührte den Quark fürs Mittagessen und weinte nicht als ich staub saugte. Sie hat da nach wie vor große Angst vor. Das einzige das neben kuscheln hilft, ist schaukeln. So saß sie also ne halbe Stunde in ihrer Schaukel, ließ sich von mir anstoßen und quiekte vergnügt aber misstrauisch guckend. Als ich fertig war, legte ich die Wäsche zusammen. Und das Krümelmonster nutze die Zeit aus um mir meine Strickjacke zu klauen. Natürlich wollte sie diese dann auch anziehen, seitdem macht sie das fast täglich. Ich find ja die Jacke steht ihr richtig gut.

 

Wenn mein Mann nicht da ist, koche ich immer Sachen die er nicht gerne isst. Zum Beispiel Putenfleisch mit breiten Bohnen und Kräuterquark mit Leinöl. Die Kleene und ich könnten uns da reinlegen. Ich koch dann davon auch immer so viel, dass wir zwei mal davon essen können. Man weiß ja nicht wann es das das nächste mal gibt.

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Das restliche Wochenende lief ähnlich ab, bis auf nen kleinen Abstecher auf den Spielplatz am Samstag. Der Montag war dafür um so schöner. Da mein Mann einen Termin bei der Bank hatte, kam er schon am frühen Nachmittag Heim. Wir holten also zusammen die Kleene ab, worüber sich diese natürlich richtig freute. Wir erledigten noch ein paar Einkäufe, besorgten meinem Mann ne Sonnenbrille und liefen danach im herrlichsten Sonnenschein nach Hause. Während die Kleene gebadet wurde, zauberte ich unseren Lieblinbgssalat mit Garnelen. Wir ließen den Abend in Ruhe ausklingen und genossen es sehr, dass wir mal mehr Zeit mit unserem Papa verbringen konnten. Am Wochenende bekomme ich Besuch von einem guten Freund, der sich vor kurzem mit seinem Freund verlobte. Das heißt für mich: feiern mit Sushi und Bier. Yippieh! Und das heißt für euch: jede Menge Fotos am nächsten Montag.

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Bis dahin alles Liebe

Eure Marika

 

PS:

Wer sich übrigens wundert, warum es hier zur Zeit so ruhig ist: Ich plane derzeit meinen Blog etwas umzustrukturieren, warte auf mein super tolles Logo (in das ich wirklich schwer verliebt bin), arbeite an einer eigenen Facebookseite, plane nebenbei auch schon den Geburtstag des Krümelmonsters und und und. Bald gibt es wieder mehr zu lesen und dann auch wieder regelmäßig. Seid mir also bitte nicht allzu böse.