Manche Leute behaupten ja, es wäre schwer mir etwas zu schenken. Ist es aber gar nicht, wirklich nicht. Entweder ein schönes Buch von Stephen King, oder etwas für die Küche zum kochen oder anrichten oder eben etwas um meiner Kreativität zu frönen. Da kann man echt nix falsch machen.

Zum letzten Weihnachtsfest haben es meine Schwägerin und auch meine frisch angeheiratete Tante sowas von richtig gemacht: sie schenkte mir und meiner Kleinen je eine Miezekatze und ein Zebra. Also natürlich keine echten, sondern Kuscheltiere aus Socken, die man selbst zusammennäht. Und das macht ja mal sowas von viel Spaß. Ok, ich gebe zu die Katze ist nicht ganz so gut gelungen. Dafür war sie aber auch mein erster Versuch und ich hab seit Jahren nichts anderes mehr als ge340rissene Nähte und Löcher in Socken genäht. Also war das für mich schon eine kleine Herausforderung, aber eine sehr schöne.

Da ich euch aber nichts vorenthalten will, hier mal das Ergebnis des ersten Versuchs:

Wie man sieht, brauch`ich noch etwas Übung. Aber nun gut, so schnell geb ich ja nicht auf. Noch am selben Abend widmete ich mich dem Zebra, einfach weil ich mir einfach auch beweisen wollte, dass ich es noch kann. Den Entstehungsprozess hab ich dabei für euch festgehalten.

 

 

 

Wie alles begann….

Es waren ein mal zwei Socken, drei Fäden, vier Knöpfe, eine Nadel, eine Schere und eine Nähanleitung. Diesen fröhlichen Gesellen war furchtbar langweilig, weshalb sie sich dazu entschlossen die Socken zu zerschnippeln um aus ihnen etwas schönes zu basteln.

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So wurden aus den zwei socken, ein Rumpf mit Beinen, ein Kopf, zwei Arme, zwei Ohren und ein Schwänzchen:

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Damit das Zebra auch befüllt werden kann, muss man erst mal die Beine, Arme, Ohren etc vernähen. Das dauert ein Weilchen und find‘ ich für Kids jetzt sogar fast noch zu schwer.

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Als nächstes wird dann das gute Zebra ausgestopft und das Stopfzeug so eingefüllt, dass sich schöne Körperformen ergeben.

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Wenn das geschehen ist, kann man sich erst mal alle Teile so hinlegen, wie man sie denn anbringen möchte. Um sich die Arbeit zu erleichtern, kann man die einzelnen Körperteile mit einer Stecknadel fixieren und dann einfach annähen. Das ganze sieht dann (zumindest bei mir) so aus:

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Die zwei dickeren Wollfäden die der Packung beiliegen, werden zu erst auf ein 40 cm langes Stück und eben den Rest aufgeteilt. Aus dem Rest schneidet man dann 15 cm lange Stücken, bis eben die ganze Länge aufgebraucht ist. Man bindet aus dem längeren Stück einen Kreis zusammen und fixiert diesen mit einem kurzen Stück Faden. Danach bindet man immer je einen schwarzen und einen weißen Faden zusammen mit einem Knoten an den Kreis, bis alle Fadenstücken aufgebraucht sind.

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Das Ergebnis sieht dann so aus.
 

 

 

 

Am Ende muss man dieses haarigen Ring nur noch von den Ohren über den Rücken hinab annähen. Aus den restlichen Knöpfen Werden dann noch fix Augen und die Nasenlöcher und schon ist unser wunderschönes und originalgetreues Zebra fertig. Ist es nicht putzig? 😉

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Ich werde auf jeden Fall die Augen offen halten, ob ich noch mal irgendwo diese coolen Sets finde. Wenn ja, werde ich zuschlagen!

Euch noch eine schöne gute Nacht und einen guten Start in die neue Woche

Liebe Grüße

Eure Marika

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