Blogparade_Bilderbuchbaby

 

Hallo ihr Lieben!

Nach dem ich vor einigen Wochen schon einmal an einer Blogparade teilnahm, mir das sehr viel Spaß bereitete und auch wirklich viele meinen dazugehörigen Beitrag lasen, entschloss ich mich das Angebot der lieben Nätty  anzunehmen und auch an ihrer Bloparade teilzunehmen. Diesmal geht es rund um das Thema Schwangerschaftsdemenz und Stilldemenz. Da ich leider aus Gesundheitlichen Gründen nicht stillen konnte, fällt dieser Teil zwar in meinen Erzählungen weg, aber ich denke ich bekomme auch so genug Geschichten zusammen. Also, fangen wir an.

Unterlagen? Was für Unterlagen?

In meiner Schwangerschaft musste ich einige Anträge ausfüllen und auf viele Ämter gehen. Auch als ich hochschwanger war, ging es noch so. Ich lebte damals in der Nähe von Nürnberg und war kurz davor eine Wohnung im Landkreis FÜ zu beziehen. Dafür musste ich aber zu erst einen Termin in Fürth wahrnehmen. Um dort hin zu gelangen musst ich ne halbe Stunde mit der Sbahn fahren, dann noch einmal 20 Minuten mit der Ubahn und zum Schluss eine viertel Stunde laufen. Ich war also eine ganze Weile unterwegs und dementsprechend anstrengend war der Weg für eine hochschwangere. Eines Tages hatte musste ich morgens um 9 Uhr da sein und deshalb sehr früh aufstehen. Leider litt ich zu dieser Zeit unter extremen Sodbrennen, weshalb ich nachts so gut wie gar nicht zum schlafen kam. Morgens war ich also furchtbar müde, mir brannte der Hals vom aufstoßen, der Rücken tat mir weh, mir graute es vor der langen Fahrt und dem damals sehr warmen Wetter. Ich hatte mir in weiser Voraussicht am Abend vorher alles in eine Tasche gepackt und musste also nur noch losfahren.

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Kurz bevor ich los wollte, spürte ich mal wieder starke Tritte meines Krümelmonsters und ich musste als Folge dessen auf Toilette. Nun war ich etwas spät dran und ich eilte zum Bahnhof. Dort angekommen kaufte ich mir ein Ticket und fuhr zu meinem Termin. Vorort wurde ich gleich aufgerufen und die junge Dame war auch sehr nett. Der Termin war wirklich wichtig weshalb ich auch etwas nervös war. Nach ein paar Minuten nettem Geplänkel über meine Schwangerschaft, wurde ich gebeten die erforderlichen Unterlagen zu übergeben, was ich natürlich gleich tun wollte. Ich griff also in meine Handtasche….meine Handtasche….nicht die angehende Wickeltasche in die ich am Abend vorher alle Unterlagen fein säuberlich eingeräumt hatte. Ich hatte wie jeden Tag nach meiner Handtasche gegriffen weil ich einfach vergessen hatte, das ich die andere Tasche brauchte. Da saß ich also nun, nach der ganzen langen Anreise bei beinahe 30 Grad, schwitzend, mit hartem Bauch, strampelndem Baby aber ohne Unterlagen. Ergo durfte ich noch einmal den ganzen Weg zurückfahren und bekam einen neuen Termin – 2 Wochen nach meinem eigentlichen Termin. Mir war das ganz einfach nur sehr peinlich und ich hätte in diesem Moment am liebsten drauf los geheult…

 

„Miau“

Um die selbe Zeit verreisten damals meine besten Freunde und ich bot mich an ihr Kätzchen zu versorgen. Ich liebe ja Katzen und diese ganz besonders. Dafür durfte ich auch mal in ihrer Wohnung schlafen, ihren Pc nutzen und mich am Beamer göttlich tun. So ging ich meistens abends zu ihrer Wohnung und übernachtete dann dort, damit ich morgens nicht um 6 wieder durch die halbe Stadt laufen muss, damit das Kätzchen Essen bekommt. Die Mietze ist es nämlich gewöhnt um 6 Uhr Essen zu bekommen. Tagsüber war ich meistens bei meiner Mama, da ich in der Schwangerschaft einfach nicht alleine sein wollte und B. ja 400 Km entfernt wohnte. So ging ich also eines Tages nach dem morgendlichem füttern wieder zu meiner Mama zurück und besorgte unterwegs noch Brötchen. In der Nacht hatte ich nicht gut geschlafen und war sehr müde. Nach dem Frühstück legte ich mich noch einmal hin und schlief auch bald ein. Ich schlief wirklich gut, hatte ausnahmsweise mal kein Sodbrennen und ich war wirklich ausgeruht. Allerdings war es erst halb 12 Uhr als ich wieder aufstand. Ich fühlte mich wirklich super und fiel hungrig über das Mittagessen her. Gegen 16 Uhr ging ich dann zurück zur Mietze , die mich laut mauzend empfing. „Du tust ja gerade so als hättest du tagelang nichts zu fressen bekommen“ scherzte ich. Ich machte ihren Napf sauber und gab ihr zu fressen. Danach schaltete ich den Beamer an, da ich eine Sendung ansehen wollte. Ich legte mich aufs Sofa und streichelte die Katze. Nach einigen Minuten stellte ich verwirrt fest, dass die Serie gar nicht angefangen hatte, sondern etwas komplett anderes lief. Verwirrt schaltete ich auf den Teletext und sah mir die Programvorschau an. Freitag, 17:00 Uhr „hier Serie von vor zwei Jahren einfügen“. Moment man: Freitag??? Das kann doch gar nicht sein! Es sit doch Donnerstag!…Nein, es war nicht mehr Donnerstag sondern mittlerweile Freitag. Ich rief meine Mama an um zu fragen wieso sie mich nicht geweckt hat. Tja, anscheinend war ich am Tag drauf von alleine aufgestanden, war sogar einige Zeit wach gewesen und wäre früh wieder ins Bett gegangen, nur konnte ich mich daran nicht erinnern. Ich konnte mich wirklich an nichts erinnern! Bis heute fehlt mir da ein ganzer Tag. Irgendwie gruselig, oder?

 

„Schatz, ich finde den Geldbeutel nicht!“

Kurz nach dem errechnetem Entbindungstermin wurde die Geburt eingeleitet. Bereits Wochen vorher hatte ich die Tasche gepackt und meinem Verlobten (ja, wir haben erst nach der Geburt, genauer gesagt erst nach über einem Jahr später geheiratet) aufgeschrieben, wo er was in der Tasche findet, damit er im Fall der Fälle für alles gewappnet ist. Wir gingen auch alles mehrfach durch, weil ich einfach Angst hatte. Vor der Einleitung, vor der Geburt, davor das etwas schief geht….Am Montag dem 04.08.2014 machten wir uns um kurz vor 7 Uhr auf den Weg zur Klinik. Kurz bevor wir an der Bushaltestelle ankamen, gingen wir noch mal alles durch. Während ic279h meinem Verlobten genau sagte, wo er was in der Tasche findet, sah er an eben dieser Stelle nach. „Meinen Ausweiß und meine Gesundheitskarte findest du im Geldbeutel, ganz vorne in der kleinen Seitentasche“ ein fragender Blick seinerseits. „Bist du sicher, dass der da sein soll?“ schwangerschaftliche Hormone kochen auf, was denkt der sich nur bei so ner doofen Frage??? „Natürlich bin ich sicher! Das haben wir doch mehrfach durchgekaut! Der muss da sein!“ erschrockener Blick seinerseits „Ähm….dann haben wir ihn wohl vergessen“ „Wie, vergessen?“….Ja, der Geldbeutel war nicht da. Er eilte zurück zur Wohnung und suchte das blöde Ding verzweifelt. Ich rollte dann auch wieder zurück und fand das Ding unter meinem Sofa. Das blöde war nur: Ich hab ihn definitiv am Abend zuvor in die Tasche gepackt! B. hatte das ja sogar gesehen. Dennoch war er am Morgen drauf nicht mehr da. Ich kann mich aber beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, wann und wie ich dieses blöde Mistding aus der Tasche geholt und unters (!) Sofa getan habe. B. konnte sich das aber auch nicht erklären und überlegte stundenlang, wie das von statten gehen konnte.

So, das war dann also mein Beitrag zur Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz! Falls auch ihr Lust habt daran teilzunehmen schreibt einfach eure lustigsten, skurielsten und peinlichsten Geschichten zum Thema Schwangerschafts- und Stilldemenz, schaut auf der Seite der lieben Nätty von Bilderbuchbaby vorbei und gebt den Link zu eurem Artikel als Kommentar unter dem Blockparadenaufruf ab und schon seit ihr dabei. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim lesen und vielleicht auch beim selbst schreiben. Bis dahin alles Liebe.

Eure Marika

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2 Gedanken zu “Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz!

  1. Wow, du meine Güte. Dass mit dem fehlenden Tag ist ja richtig heftig!!! Ganz schön gruselig. Da hast du Recht.
    Und das mit den fehlenden Unterlagen kann ich mir auch richtig gut vorstellen. Ohje, du Arme. Also, ich glaube, ich hätte losgeheult 😉
    Schwangerschaftsdemenz ist echt nicht zu unterschätzen.
    Vielen Dank für deinen tollen Beitrag!!
    Liebe Grüße,
    Nätty

    Gefällt 1 Person

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