„Mama, da lang!“- oder wie unser Heimweg plötzlich 4 Stunden lang andauerte….

Eigentlich wollte ich ja gestern nach der Kita mit der kleinen in die Stadt fahren, kurz ein wenig Putzzeug einkaufen und dann den Heimweg einschlagen. Eigentlich…denn kaum dass wir die Kita verlassen hatten, schlug das Krümelmonster einen völlig anderen Weg ein. „Mama, da lang!“ rief sie und zeigte in Richtung des katholischem Kindergarten, neben dem eine Bushaltestelle liegt an der wir oft einsteigen. Ich nahm also an, dass sie dies vorhatte und gab ihr nach. Doch vor dem Kindergarten bog sie auf einen steilen Weg hinab, der zu ihrem Lieblingsspielplatz führte. Es war also klar wohin sie wirklich wollte.

In den letzten Wochen kamen solche Ausflüge aus mehreren Gründen einfach zu kurz. Krankheiten, Stress, Arbeit, das miserable Wetter. Es gab immer einen Grund warum der Spielplatz flachfallen musste. Deshalb warf ich kurzerhand meine Pläne über den Haufen, nahm das Krümelmonster an die Hand und rannte mit ihr zum Spielplatz. Es war herrlich! Sie lachte aus vollem Halse und rief dabei die ganze Zeit „Schneller! Schneller!“ Der Wind blies uns um die Köpfe, ein paar einzelne Sonnenstrahlen verirrten sich zwischen den Wolken hindurch zu uns und wir genossen den Rausch der Geschwindigkeit. Und auch wenn ich mich wiederhole: Es war so, so, soooo herrlich!

Wir tobten auf allen Geräten herum, schaukelten, rutschten und kletterten. Dabei quiekte sie die ganze Zeit vergnügt und ab und an stürzte sie auf mich zu und fiel mir um den Hals um mir ein Küsschen zu schenken. Es tat so gut sie so unbeschwert zu sehen, wie sie lachte und strahlte und gefühlte 385696234560 mal die Rutsche hinunter sauste. Der img_20161115_150905Spielplatz an sich ist in zwei Teile aufgeteilt: Der Bereich für die Kleinkinder und der Teil für die größeren. Im zweiten Bereich gab es eigentlich dieselben Geräte wie im ersten, nur dass sie eben höher waren. Nachdem wir also lange auf dem kleinen Klettergerüst herumgetollt sind, wollte das Krümelmonster unbedingt aufs große Gerüst. Ich hatte zuerst Angst und dachte dass dies einfach noch zu hoch für sie wäre. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten schafften wir es mit vereinten Kräften, dass Krümelmonster hinauf zu bugsieren. Ich kann euch gar nicht sagen wir stolz wir beide in diesem Moment waren. Die Kleene sprang freudig hoch und ab und rutschte mit lautem Geschrei hinab. Immer und immer wieder wollte sie das wiederholen und das tat sie auch.

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Nach weit mehr als einer Stunde brachen wir dann aber doch langsam auf. Leider fuhr in der nächsten Zeit kein Bus, weshalb wir laufen mussten. Wir hatten ein ganzes Stückchen Weg vor uns, doch das Krümelmonster schlug sich wacker. Wir liefen am Rheinufer entlang und genossen den herrlichen Blick über den Fluss. Immer wieder blieben wir stehen und sahen uns um, atmeten tief durch und genossen diesen schönen Moment. Für den Rückweg brauchten wir fast eine dreiviertel Stunde. Mal lief die Kleene an meiner Hand, mal trug ich sie damit sie ihre kleinen Füßchen ausruhen konnten. Kurz bevor wir die Stadt erreichten, gähnte sie dann zum ersten mal – und ich gleich mit. Wir waren beide schon müde, doch ein paar Dinge musste ich einfach noch erledigen.

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Im DM unseres Vertrauens war dann jegliche Müdigkeit wie weggeblasen. Die Kleene stürzte sich auf einen Einkaufswagen für Kinder und rannte quiekend durch den Laden. Sie freute sich über jede Waschmittelpackung und jeden Haushaltsschwamm den sie in den Wagen legen durfte. Kurz bevor wir die Kasse erreichten, entdeckte sie eine Packung Gummibärchen, blinzelte mir zu, lies hier liebstes „Bitteschön!“ erklingen und schnappte sich vor Freude strahlend eine Packung, die wir auf dem Heimweg gemeinsam vernaschten.

Nach all dieser Aufregung, dem großen Spaß auf dem Spielplatz und dem langen Fußmarsch, beschloss ich das Krümelmonster noch zu einer heißen Schokolade in dem Bistro einzuladen, in dem ich arbeite. Das machten wir beide oft so, wenn wir in der Stadt waren um einzukaufen. Wir ließen den Tag also ruhig und beschaulich dort ausklingen, die Kleene durfte wieder dabei helfen Tische abzuräumen und wir beide fielen am Ende des Tages glücklich und müde ins Bett. Zwar nur bis Mitternacht, aber das ist eine andere Geschichte….img_20161115_151525

Heute und morgen darf das Krümelmonster übrigens zu Hause bleiben. Einfach weil ich frei habe und basteln, kuscheln, malen, zusammen kochen und lesen will. Es wird sicher  bald wieder genug stressige Zeiten geben, in der ich nicht mal eben wieder um vier Stunden unseren Tagesplan verschieben kann, da muss ich die Zeit jetzt doch umso intensiver nutzen.

Euch noch einen schönen Abend

Eure Gunzlinger Mum Marika

#WiB – einmal Weimar und zurück

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Am Mittwoch nach der Arbeit holte ich das Krümelmonster von der Kita ab und wir brachen gemeinsam Richtung Schweiz auf. Dort besuchten wir Familie R. Mit Mama R und Baby R brachen wir am Donnerstag zur Mittagszeit Richtung Weimar zur Verlobungsparty von Mama R und Papa R auf.

Gegen halb 8 am Abend trafen wir bei Mama R`s bester Freundin ein, wo wir die erste Nacht verbrachten.

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Der Freitag begann regnerisch doch recht gemütlich. Wir frühstückten mit der lieben Freundin und brachen dann mit den beiden R´s und dem Krümelmonster zum einkaufen auf.

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Im Einkaufszentrum angekommen, entdeckten wir einen kleinen Sushistand mit Sushi, dass vollkommen auf rohen Fisch verzichtet. Ungewohnt, doch sehr sehr lecker. Wir teilten uns 6 Rollen mit den Kids und köstliche Fritz-Kola und Fritz-Apfelsaftschorle.

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Nach diesem Festmahl durften die Kids noch zwei Runden mit einem kleinen Karussell fahren. Leider gingen uns die 1€ Stücke aus, sonst wären wir dort wohl noch sehr sehr lange geblieben…

Nach der Karussellfahrt kauften wir dann endlich alles für das gemeinsame Frühstück am Samstagmorgen ein, um dann für ein Päuschen in die Wohnung von Mama R´s Freundin zurückzukehren.

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Während das Krümelmonster noch schlummerte, brachen die beiden R´s für eine weitere Einkaufstour auf. Nach einem kurzen Schläfchen schnappte ich mir dann die Kleene und wir verzogen uns auf den nächsten Spielplatz. Allerdings überzeugte dieser das Krümelmonster überhaupt nicht,

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weshalb wir uns lieber einem kleinem Schaufensterbummel widmeten, bevor wir uns wieder mit Mama R und Baby R trafen. Am frühen Abend kamen dann auch die Urgroßeltern des Krümelmonsters an und wir verbrachten den restlichen Abend auf dem Weimarer Zwiebelmarkt, bevor wir unser Pensionszimmer bezogen.

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Nach einer mehr als nur unruhigen Nacht und einem leckerem Frühstück im Kreise der Familie, spazierten wir alle zusammen in Richtung Zwiebelmarkt. Sowohl Baby R als auch mein Krümelmonster schliefen in der Nacht nur sehr schlecht, weshalb sie den langen Sparziergang zum Fest für einen Mittagsschlaf nutzen.

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Nachdem wir schon fast übers ganze Gelände gewandelt waren, wachte auch das Monsterchen mal auf. Sie genoss die Livemusik, tanzte fröhlich umher, teilte sich mit mir ne Portion chinesische Nudeln (zu meiner Verteidigung: Am Freitagabend kosteten wir schon allerlei von den regionalen Köstlichkeiten), schäkerte mit ihren Großonkeln und hatte einfach viel Spaß.

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Wir wanderten wieder zurück zur Pension, machten uns etwas frisch, empfingen den Revolvermann und machten uns auf den Weg zur Verlobungsparty im Bienenmuseum Weimar.

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Dort kam ich dann in den Genuss der wohl leckersten Schwarzwälder Kirschtorte, die ich je gegessen habe.

Vom Rest der Veranstaltung gibt es nur private Fotos von der Familie und Freunden, die einfach nicht hierher gehören. Ich denke, das kann man gut nachvollziehen.

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Hisilicon Balong

Den Sonntag verbrachten wir dann, nach einem weiterem Frühstück im Kreise der Familie, fast ausschließlich im Auto. Nach 6 Stunden Autofahrt waren sowohl das Krümelmonster als auch ich einfach nur noch platt, sodass wir uns einfach eine Pizza bestellten. Den Revolvermann hat`s gefreut, der kann von Pizza nämlich auch kaum genug bekommen.

Alles in allem war es ein wirklich schönes, aber leider auch sehr anstrengendes Wochenende. Mittlerweile merke ich schon wie sich eine fiese Erkältung ankündigt. Gerade jetzt, nachdem Mann und Kind endlich wieder einigermaßen auf dem Damm sind. Mäh….doof gelaufen.

Euch wünsch ich jedenfalls ne wundervolle Woche.

Alles Liebe

Eure Gunzliger Mum Marika

#WiB Familienwochenende mit den Großeltern

Das letzte Wochenende statt ganz im Zeichen der Familie. Den Samstag verbrachten wir mit den Großeltern meines Mannes Väterlicherseits, Onkel H. und den drei R’s (inklusive dem Lieblingsbaby) im Vogelpark Steinen. Hier ein paar Eindrücke. Viel Spaß 🙂

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Der Freitag war noch schön sonnig und so waren wir noch lange draußen, bevor wir unseren Papa am Bahnhof abholten und Proviant für den Ausflug einkaufen gingen.

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Der Samstag startete regnerisch, was uns aber nicht davon abhielt uns mit unseren Lieben zu treffen. Also packten wir die Kleene in den Urlaubskinderwagen und fuhren mit dem Zug nach Rheinfelden, wo uns die R’s abholten.

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Im Vogelpark Steinen angekommen, drehten wir eine kleine Runde und begutachteten die Störche bevor wir….

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….uns die Vogelshow ansahen. Die war vielleicht cool! Beeindruckende Raubvögel und niedliche Eulen flatterten über unsere Köpfe hinweg und zwei erwischten mich sogar am Schopf. Aber keine Sorge, mir geht`s gut.

Nach der Show durften die Zuschauer eine kleine Eule streicheln, was unsere Kiddies auch wahnsinnig gerne und sehr behutsam taten. Ich glaube die beiden Mädels hatten ihren Spaß.

Danach ging es weiter zu den Affen und Pfauen, die wir sogar füttern durften. Die Tiere rannten um uns herum und die Kleene kam aus dem Staunen nicht mehr raus.

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Als wir das Affengehege verließen, stürzten sich der Mann und das Krümelmonster auf den nahe gelegenen Spielplatz, bevor wir eine Mittagspause einlegten. Übrigens wimmelt es im Park nur so vor Spielgelegenheiten für Kinder. Ich kann ihn also nur empfehlen.

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Oh, hab ich euch schon von den niedlichen Zwergkaninchen erzählt? Nein? Dann schaut doch mal hier. Die waren wirklich goldig. Kurz vorher haben wir auch noch Vögelchen füttern dürfen. Wir waren sicherlich eine halbe stunde im „Vogelkäfig“, saßen auf der Bank und ließen die Vögelchen über unsere mit Futter gefüllten Hände klettern. Der Kleenen wurde es jedoch unheimlich, dass so viele Vögel auf einmal um sie herum tanzten. Zum Abschluss gab es dann noch ein Eis, bevor das Wetter plötzlich umschwang und der Himmel aufbrach. Für uns war dass das Startsignal um nach Hause aufzubrechen. Völlig kaputt fielen wir zu Hause ins Bett und so ging ein wirklich schöner Samstag zu Ende.

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Am Sonntag durfte der Mann ausschlafen, während das Krümelmonster und ich auf dem Sofa kuschelten und mit meiner Mama telefonierten. Wir übersprangen das Frühstück und ich machte gleich die weltbesten Schnitzel und den weltbesten Nudelsalat. Jaja, Eigenlob stinkt. Ich gebe hier aber nur die Meinung der weltbesten Trauzeugen und des weltbesten Mannes wieder 😉

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Am Nachmittag schauten wir bei den Schwiegereltern vorbei, bei denen auch noch mal die Großeltern meines Mannes waren. Wir sahen die beiden seit Ostern nicht mehr, da kann man sich an einem Wochenende ruhig zwei mal sehen.

 

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Gegen halb 6 brachen wir dann wieder auf. Zu Hause durfte die kleine noch ihr sonntägliches Bad nehmen, den restlichen Nudelsalat mampfen und danach todmüde ins Bett fallen. Der Mann und ich genossen danach einen ruhigen Abend zu zweit, ohne Kindergequieke denn die Kleene schlief die ganze Nacht durch, ohne zu murren oder nach Trinken zu schreien. Herrlich 🙂

So ging ein wirklich schönes Wochenende mit ganz viel Familie zu Ende. Ich hoffe ihr hattet ebenso viel Qualitätszeit mit euren Lieben und im allgemeinen ein tolles und entspanntes Wochenende. Bis zum nächsten Wochenende in Bildern.

Alles Liebe,

eure Marika

 

 

#WiB Wochenende in Bildern – mein Wochenende in Berlin

Nachdem ich letzte Woche das WiB ausließ, weil das vorausgehende Wochenende nur aus dem Frühjahrsputz bestand, gibt es diesmal um so mehr zu zeigen und zu berichten: ich war nämlich mit Freundinnen in Berlin! Viel Spaß mit meinem #WiB.

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Den Freitag verbrachte ich mit etwas Haushalt,Haare färben (ja, das ist nicht meine originale Haarfarbe ;)) und Kofferpacken. Der Mann hatte sich den Nachmittag freigenommen, damit ich mich ganz in Ruhe fertig machen konnte und alles zusammenpacken konnte, ohne nebenbei noch das Krümelmonster zu bespaßen. Kurz bevor es losging, schickte ich dieses Selfie an meine Freundinnen, die ich vorher nur durch unsere WhatsApp-Gruppe kannte, damit sie mich am Flughafen gleich erkannten.

Die Mädels waren in real genau so toll und die Stimmung war ab dem ersten Moment grandios. Für mich war es der allererste Flug (den um den Tandemsprung zu absolvieren zähle ich mal nicht dazu) doch sowohl Mel als auch Graziella hielten mir beim doch recht holprigen die Hand und nahmen mir komplett die Angst und meine Bedenken. Wir gingen nach dem einchecken noch etwas trinken und vor lauter Gelächter vergaß ich ganz ein paar Fotos zu machen.

Im Hostel trafen wir dann die vierte und mit der fünften, die wir am Samstag Morgen trafen, waren wir endlich komplett. Zuallererst stärkten wir uns bei einem köstlichen Frühstück in einem kleinen Cafè unter dem Fernsehturm. Und so lecker das Essen auch war, so unfreundlich war leider die Bedienung. Das hatte mit Berliner Schnauze auch nichts mehr zu tun…schade eigentlich…

Nachdem Frühstück gingen wir erst mal etwas shoppen, da irgendwie jeder eine Kleinigkeit brauchte. Ich gehe ja wirklich sehr selten shoppen und wenn dann auch irgendwie nur Sachen fürs Krümelmonster. Doch diesmal hatte ich vier liebe Mädels dabei, die mich davon abhielten Kinderklamotten zu kaufen. Ich wurde also wirklich fündig. Eine Kleinigkeit kaufte ich dann doch: ein kleines rotes Quietscheentchen für Krümelmonsters Sammlung. Na, kommt euch das Figürchen bekannt vor?

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Wir brachten unsere Schätze zurück ins Hostel und beschlossen eine Bootstour statt einer Hop on, hop off Tour zu machen. Eine grandiose Entscheidung! Kann ich auch jedem nur empfehlen.

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Danach gab es eine köstliche Pizza, noch etwas shopping und zum Abschluss ein paar erfrischende Cocktails. Ja, so richtig mit Alkohol! Unfassbar, ne? Wir fuhren wieder zurück ins Hostel, machten uns frisch, verabschiedeten Lisa (sie wollte nur noch ins Bett da sie hundemüde wahr) und gingen erst einen Döner futtern und später noch in eine kleine aber sehr feine Bar, um einen letzten Cocktail zu schlürfen.

Der Sonntag begann bei mir sehr emotional….ich traf nämlich das erste mal überhaupt meine Halbschwester Anja. Im Januar fand sie mich durch einen von mir kommentierten Blogeintrag (Ironie des Schicksals) und seitdem haben wir sehr regelmäßigen Kontakt. Und da sie in Oranienburg wohnt, nutzte ich selbstverständlich die Gelegenheit um sie endlich zu sehen. Wir trafen uns am Alex`und ich hatte ganz schön Pipi in den Augen. Auch real sind wir ganz auf einer Wellenlänge und wir genossen jeden Moment.

Sie lud mich zu einem phänomenalen Bruch ein, der so oberlecker war, dass ich traurig war satt zu sein. Wir futterten uns zwei Stunden durch das Angebot, quatschten über alles Mögliche und lachten so viel, dass mir am Ende der Bauch weh tat. Wir wollen das ganz schnell wiederholen und ich hoffe sehr, das der Kontakt so eng bestehen bleibt.

Nach dem Abschied traf ich meine Mädels wieder am Alex`und ich begleitete die vier zum Mittagessen zum Mexikaner. Ich war jedoch viel zu voll, um mehr als einen köstlichen Bananen Milshake runterzukriegen. Danach gingen wir etwas spazieren und genossen die schönen Plätzchen Berlins.Leider mussten wir Lisa schon um drei zum Bus Richtung Flughafen bringen, da ihr Flug schon recht früh ging. Der Rest setzte sich danach noch für ein paar Stündchen ins Eiscafe und wechselte danach in eine recht bekannte Systemgastronomiekette, um Seifenblasen zu machen und köstlichen Eistee zu schlürfen. 

Um 7 Uhr stiegen dann auch Mel, Graziella und ich in den Bus Richtung Flughafen. Dort rief ich dann kurz bevor wir in den Sicherheitsbereich traten, Mann und Kind an. Da merkte ich dann wieder einmal, wie sehr mir die beiden fehlten und mir lief tatsächlich ein paar Tränchen über die Wange. Der Rückflug war dank Rückenwind um einiges kürzer als der Hinflug und die Aussicht war einfach nur atemberaubend. Wir planten während des Flugs auch gleich die nächsten Ausflüge nach London zB. Der Mann nickte die Fantasterein dann auch ab. „Mach ruhig, haste die verdient.“ Nett, ne? 😉

Zum Abschluss gibt es noch mein Lieblingsfoto. Warum es mir so gut gefällt? Zum einen weil ich das Bier ganz gerne mag und mein ältester Bruder einen ganzen Kasten zur Hochzeit mitbrachte. Zum anderen, weil mich der linke Herr sehr an eben diesen Bruder erinnert. Und wenn man sich die Lockenpracht wegdenkt, gleichen sich die beiden wirklich sehr. Das erkannte mein Bruder auch selbst, als ich ihm das Foto von der Werbung schickte.

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Ach, übrigens: Wenn ihr mal in Berlin seid und ihr für kleines Geld richtig gemütlich und zentral wohnen wollt, kann ich euch das EastSeven Hostel nur empfehlen. Nettes Personal, saubere Zimmer, bequeme Betten und unser Bad war auch bombastisch und hatte ne riesen Dusche!

Das war es also, mein Wochenende in Bildern. Diesmal fast ganz ohne Kind, dafür mit ganz viel Spaß und Entspannung. Ich bin meinem Mann sehr dankbar dafür, dass er diesen Ausflug möglich machte und freue mich schon sehr aufs kommende Wochenende, das wir dann zusammen mit seinen Großeltern verbringen. Euch allen eine tolle Woche mit viel Sonnenschein.

Alles Liebe,

Eure Marika

 

 

 

#WiB Wochenende in Bildern

Heute nehme ich zum aller ersten mal am #WiB teil, meine persönliche Lieblingsblogparade. Also viel Spaß mit unserem Wochenende.

 

Unser Wochenende begann diesmal recht früh. Wir waren mit meiner liebsten R. und ihrer Familie verabredet, weshalb wir schon um halb neun mit dem Zug Richtung Rheinfelden aufbrachen. Da mein Mann arbeiten musste, waren wir nur zu zweit unterwegs. Kurz vor unserem Zielbahnhof fiel mir dann auf, dass ich vergessen habe den zweiten Socken anzuziehen. Typisch Marika…. 😉

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R. holte uns vom Bahnhof ab und das Krümelmonster durfte den Große-Mädchen-Autositz ihrer Großcousine benutzen. Da unserer nun langsam sehr abgenutzt ist (wir bekamen ihn damals aus zweiter Hand geschenkt), überlegen wir uns gerade den selben nachzukaufen.

Nach einem kleinen Frühstück machten wir uns auf nach Aarau Wir wollten uns die Stadt ansehen und eine Kleinigkeit essen. Nach einem Snack trafen wir auf diesen hübschen Brunnen und die Kids durften ein wenig planschen. Das Krümelmonster hatte sichtlich Spaß und wollte gar nicht mehr weg vom Wasser.

Nachdem wir ein Weilchen unterwegs waren, fanden wir dieses hübsche Fleckchen Erde und pausierten über eine Stunde. Die kleine Tochter von R. hielt ein Schläfchen, das Krümelmonster lief quiekend durch die Gegend und wir Erwachsenen ruhten auf der Bank im Schatten und genossen die herrliche Aussicht.

Zurück im zu Hause der drei R.`s, tobten die Mädels noch durch den Garten, während Papa R. das Essen zubreitete. Wir steckten die beiden Mädels noch in die Wanne, ich schickte Mama und Papa R. zum schwimmen und brachte danach die Mäuse ins Bett. So ging ein wirklich schöner Samstag zu Ende.

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Am Sonntag ging es dann nach einem köstlichen Frühstück und einem kleinen Spaziergang entlang des Rheins wieder nach Hause. Leider vergas ich da vollkommen das fotografieren, so schön und entspannt war das.

Zu Hause fielen sowohl das Krümelmonster als auch ich erschöpft ins Bett und wir schliefen erst mal gute zwei Stunden. Kaum das wir wach wurden, kam auch schon der Mann nach Hause. Während ich in der Küche werkelte und Kartoffelsalat mit dem wohl besten Schnitzel das ich je gebraten habe, machte, räumte der Mann Kinderzimmer, Wohnzimmer und das Bad auf, saugte und beschäftigte nebenbei die Kleene. Hach ja, manchmal ist er schon toll. Wir ließen den Abend ruhig ausklingen und gingen alle recht früh zu Bett. Und obwohl wir erst Montag ist, freue ich mich schon auf das nächste Wochenende und den Ausflug mit Omili.

Euch noch eine wunderschöne Woche mit möglichst wenig Stress.

Alles Liebe

Eure Marika.

PS: Die Aktion Wochenende in Bildern startete Susanne von geborgen wachsen. Schaut doch mal vorbei!

 

Ja, wo isse denn?

Da isse! Ja wirklich, ohne Scheiß jetzt. Ich hab die letzten Tage mit meinen Freunden einfach nur genossen und zwar jede einzelne Sekunde. Es war herrlich, meine zwei liebsten Freunde an meiner Seite zu haben. Aber zurück auf Anfang…

Nach dem es mir am Freitag wirklich mies ging, musste ich am Samstag die ganze Wohnung für den Besuch herrichten. Das Problem war nur, dass es mir am Samstag auch noch nicht sooo gut ging. Ich quälte mich also putzend durch die Wohnung, während meine Kleene nebenbei noch bespaßt werden wollte und auch noch kuscheln wollte. Und das alles mit Magenkrämpfen und ner furchtbaren Übelkeit. Also schön ist was anderes. Aber das meiste schaffte ich zu bewältigen und mein Mann war rechtzeitig von der Arbeit zu Hause damit ich noch in Ruhe duschen und mich etwas ausruhen konnte, bevor die beiden ankamen, wofür ich auch wirklich dankbar war. Kurz darauf kamen sie dann auch endlich an und wir fielen uns erstmal um den Hals, bevor wir rasch einkaufen fuhren. Für den Abend war ein richtiges Spargelfestessen geplant und so fing ich gleich an zu kochen als wir wieder Heim kamen. Das Essen war ein Gedicht und wir waren alle kurz vorm platzen, schafften es dann aber doch uns rechtzeitig aufzuraffen, um noch auszugehen. Ja, ich rede hier von richtigem ausgehen mit Aufbrezeln und ohne Kind. Mein Mann blieb mit dem Krümelmonster zu Hause und wir zogen zu dritt los, um mal richtig die Sau rauszulassen. Und ganz ehrlich? Es tat so gut! Niemand sprach mich auf mein Kind an, ich musste mal kein Vorbild sein, konnte mich richtig schick machen ohne Angst zu haben, dass meine Kleene meinen Lidschatten verschmiert und ich konnte ruhigen Gewissens etwas trinken, da ich ja wusste das die Kleene in guten Händen war. Zudem waren die Bands auf der  Waldshuter Musiknacht auftraten, richtig gut. Vor allem die Jungs im New Yorker verstanden es, die Stimmung zum kochen zu bringen. Es war ein wirklich toller Abend und irgendwann gegen 3 Uhr morgens fiel ich völlig fertig in mein Bett.

Am Muttertag durfte ich dann noch mal richtig ausschlafen und schleppte mich gegen 12 Uhr aus dem Bett. Die Kleene hatte ihren Papa aber auch bis um 11 Uhr schlafen lassen und so waren wir alle drei relativ fit. Unsere Besucher blieben IMG-20160508-WA0006
noch ne Weile länger schlafen, so konnte ich noch ganz gemütlich baden bevor ich mich an die Zubereitung meines Lieblingsfrüh(spät)stücks machte: Es gab wieder mal Pancakes! Diesmal mit Ahornsirup und Weißem Schokiaufstrich von REWE. Der ist so unfassbar lecker! Den müsst ihr wirklich mal probieren. Mein Mann isst seine Pancakes ja am liebsten mit Honig, ich dafür mit Ahornsirup. Allerdings schmecken die Dinger mit Nutella und Schokosahne auch extrem köstlich.

Zum Muttertag bekam ich das wunderhübsche Herz mit den Knutschis meiner Kleenen, dass ich euch schon zeigte  und eine Zuckerwattemaschine, da meine auf mysteriöse Art und Weise kaputt ging… Hach ja…Immer diese Grobmotoriker. 😉 Während des Essens fiel unserem Besuch dann auf, dass sie die von uns zu Weihnachten bekommenen Eintrittskarten für den Europapark zu Hause vergessen haben. Panik brach aus und G. überlegte kurz, ob er bis nach Mittelfranken zurück fahren soll, um sie zu holen. Nach langem hin und her rief er seinen Bruder an, der fotografierte die Eintrittskarten so, dass man den Code gut erkennen konnte und schickte uns das Bild. Wir wollten versuchen so in den Park reinzukommen. Irgendwann am späteren Abend bestellten wir uns dann noch indisches Essen, das wirklich wahnsinnig frisch und knackig und sehr sehr lecker schmeckte. Wir sahen noch etwas fern, planten den nächsten Tag und unseren Ausflug und dösten auf dem Sofa vor uns hin, bevor wir alles ins Bett gingen.

Am nächsten Morgen standen wir alle sehr früh auf, ich bereitete Nudelsalat für unseren Ausflug vor, packte eine Tasche für uns und eine für meine Kleene, da sie an diesem Tag von Oma abholt werden würde und machte sie für die Kita fertig. Währenddessen verschwanden meine Gäste im Bad und machten sich fertig, die Kleene trank ihren „Kaukau“ aus und ich schminkte mich etwas. Fast pünktlich brachen wir dann auf und lieferten das Krümelmonster, ihre Nachmittagsspieletasche und den Autositz in der Kita ab und fuhren dann weiter Richtung Europapark. Mein Mann wechselte erst vor kurzem seine Arbeitsstelle, weshalb er leider nicht frei bekam und wir ohne ihn fahren mussten. Dafür brachte ich ihm dann aber auch gebrannte Mandeln mit. Auf der Hinfahrt gerieten wir leider in einen Stau und brauchten gute zwei Stunden um unser Ziel zu erreichen. Das Wetter war bereits am frühen Morgen wunderschön und als wir in Rust ankamen, empfing uns eine strahlende Sonne und eine wohlige Wärme. Es war ein Träumchen! Zum Glück waren die Mitarbeiter des Parks auch sehr freundlich und kulant und wir konnten anhand des Bildes die Gutscheine einlösen. An dieser Stellen vielen lieben Dank an den Europapark Rust für den super Service! Wir fuhren mit allen Achterbahnen und den Wasserbahnen, waren im Horrorhaus und genossen jede einzelne Sekunde. Wir mussten auch nur maximal 20 Minuten anstehen, um mit einer Bahn zu fahren. Ich glaube besser hätte es nicht laufen können. Doch das beste an unserem Ausflug war definitiv das niemand motzte, drängelte, quengelte oder beleidigt war. Wir hatten einfach nur Spaß 🙂 Ich vergas dort auch völlig ein paar hübsche Fotos zu machen. Ok, eins hab ich dann doch gemacht, weil ich das Motiv so witzig fand:

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Man beachte den Namen es „Films“ auf der Klappe und das meine beste Freundin Nadine heißt. Ihr versteht? 😉 Um halb sieben brachen wir dann wieder Richtung Heimat auf und es kam wie es kommen musste: ich schlief beinahe augenblicklich im Auto ein. Was mir aber zugegebenermaßen recht oft passiert. Gegen halb neun kamen wir dann bei meinen Schwiegereltern an und ich konnte mein kleine Krümelmonster endlich wieder in meine Arme schließen. Am Ende hab ich sie nämlich doch vermisst, ist wohl so`n Mutterding. Nach einem kurzen Einkauf brachte ich meine Kleene schnell ins Bett und wir bereiteten das Käsefondue zu. Ich mach es kurz: es war ein Gedicht! Es war wirklich wirklich wirklich köstlich! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen 🙂 Kurz darauf fielen wir dann auch hundemüde und völlig vollgefressen ins Bett. Leider bekam das Krümelmonster nachts noch Fieber und schlief so gut wie gar nicht, weshalb ich eine Nachtschicht einlegen musste und die Kleene am Dienstag zu Hause blieb. Wir schliefen recht lange und als wir endlich alle aus dem Bett gefallen waren, bereitete der liebe G. noch wunderbare Burger zu. Denn wenn der Herr etwas kann, dann Fleisch zubereiten! Leider mussten die beiden direkt nach dem Essen wieder abreisen…und es fällt mir jedesmal auf neue schwer meine Freunde ziehen zu lassen. Was man aber sicher gut verstehen kann…

Alles in allem war der Aufenthalt der beiden wirklich grandios und ich kann es jetzt schon kaum erwarten sie wieder zu sehen! Aber jetzt bin ich müde und werd‘ mich ins Bett verkriechen. Euch noch einen schönen Abend.

Alles Liebe

Eure Marika

 

Und schwupps, 4 cm größer

Als ich ein Kind war, erzählte mir meine Mama immer, dass man jedesmal wenn man etwas neues lernt 2 cm wächst. Demzufolge wäre meine Kleene heute ganze 4 cm gewachsen. Doch fangen wir von vorne an…

Unser Wochenende war sehr ruhig. So ruhig, dass ich auch gar keine Bilder gemacht habe. Dafür gab es heute um so mehr. Da mein Mann arbeiten musste, waren wir fast das ganze Wochenende alleine zu Hause. Gestern Vormittag hatte ich dann plötzlich Heißhunger auf Pancakes, also gab es Pancakes. Ich verfeinere sie immer mit Vanillearoma und etwas Zimt, so schmecken sie sogar noch köstlicher.

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Sind sie nicht hübsch? 🙂 Leider hatte ich schon wieder vergessen Ahornsirup zu kaufen, weshalb es „nur“ Nutella dazu gab, was aber zweifelsohne trotzdem sehr geil ist. Gegen 16 Uhr schrieb dann meine liebste R, dass sie wahrscheinlich in wenigen Minuten samt Familie vor meiner Tür stehen würde. Also zack ein wenig aufgeräumt und hübsch gemacht und den Abend mit lieben Menschen ausklingen lassen. Schön wars 🙂

Der heutige Tag begann dann jedoch ganz anders als geplant. Eigentlich wollte ich um 6:30 Uhr aufstehen. Ich wurde dann um Punkt 8:00 Uhr wach…und das Krümelmonster muss bis spätestens halb 9 in der Kita sein. Da der nächste Bus erst um halb 9 fährt und Wir uns ja noch fertig machen mussten und wir also niemals pünktlich in der Kita gewesen wären, beschloss ich das Krümelmonster zu Hause zu lassen. Ich rief also in der Kita an, meldete sie für heute ab und schmiss uns die restlichen Pancakes für ein paar Minuten in den Ofen. Während wir darauf warteten, dass unser Frühstück fertig wurde, spielte die Kleene mit ihrem heißgeliebten neuen „Tuttut“ von Playmobile, dass sie von Kevin und Felix letzte Woche geschenkt bekam.

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Ich finde es so herrlich, wie sie sich über Kleinigkeiten freuen kann. Sie strahlt dann immer übers ganze Gesicht und das macht mich wiederum so glücklich. Dabei ist es ganze egal, ob es ein kleines Gummibärchen oder eben ein neues Auto ist. Ich hoffe sehr sie behält diese Eigenschaft bei.

Nach einem wirklich langem Mittagsschläfchen beschloss ich dann, das wir unbedingt das schöne Wetter nutzen müssen, zog uns beide an, setzte die Kleene in den Hartan (was sie sich sogar mal ohne zu motzen gefallen ließ) und machte mich auf in Richtung Spielplatz. Unterwegs besorgte ich noch eine Brezel für ein kleines Picknick, denn irgendwie hatte ich mächtig Lust drauf. Zu unserer großen Freude fanden wir den Spielplatz nicht leer vor. Gleich drei Kinder waren da und tobten unter den wachsamen Augen ihrer Eltern herum. Und wie immer wurde ich erst misstrauisch beäugt. Ich hatte allerdings blendende Laune, stellte mich zu den Eltern und plauschte einfach mit. Und heute funktionierte das heute tadellos, was meine Laune nur noch steigerte.

Das Krümelmonster stürzte sich dann gleich mal auf die Schaukel, worauf auch sIMG_20160502_175022onst? Und da die anderen Kinder gerade woanders spielten, konnte ich auch eine Runde schaukeln. Ja, selbst mit 25 Jahren liebe ich das schaukeln noch heiß und innig. So schaukelten wir eine ganze Weile und genossen das schöne Wetter und das Beisammensein. Es war einfach nur herrlich.

Irgendwann sah sie dann wie ein anderes Mädchen rutschte, also beschloss sie auch zu rutschen. Das kann sie ja mittlerweile richtig gut. Nach ein paar Versuchen wollte sie dann aber etwas anderes ausprobieren: sie wollte die Rutsche hinaufklettern. Und wenn die Kleene was unbedingt können will, probiert sie es so lange aus, bis sie es kann. Heute brauchte sie dafür genau einen Versuch. Mensch, war ich da vielleicht stolz! Und zack, hatte sie die ersten 2 cm drauf.

Nach einer Stunde machten wir dann eine Brezel Pause, setzten uns auf die Bank und ruhten uns etwas aus und beobachteten die restlichen Kinder. Die meisten packten schon ihre Taschen und wollten wohl gleich gehen, aber ein Junge und sein Papa blieben noch da und turnten auf dem Klettergerüst rum. Das Krümelmonster sah das und wollte auch mitmachen. Sie legte also ihre Brezel hin und rannte los. Ich natürlich hinter her und sah ihr erst mal zu. Der kleine Junge stand ganz oben auf der Plattform, die sich etwa einen guten Meter über der Erde befand. Sie sah zu ihm auf und wollte unbedingt zu ihm. Also hielt sie sich an den Kletterseilen fest und zog sich nach oben. Ich sprang ihr zur Seite und stütze sie ab. Aber sie schaffte es, fast ganz alleine! Sie stand dann da oben und klatschte und strahlte und ich war einfach nur stolz auf sie. Es war so herrlich mit anzusehen, wie sie sich freute. Sowas macht eine Mama doch erst richtig glücklich, wenn man sieht wie glücklich das eigene heißgeliebte Kindchen ist. So kamen dann also auch die letzten 2 cm rauf. 🙂

Alles in allem war das jedenfalls ein schöner Ausflug und wir haben ihn beide sehr genossen. Morgen gibt es dann wieder einen neuen Beitrag zu meiner neuen Rubrik „Things that make me happy“, die ich auf Dienstag gelegt habe, da ich ab nächster Woche Montag an einer regelmäßigen Blogparade teilnehmen möchte, wenn es klappt. Ich hoffe ihr hattet alle ein tolles Wochenende und einen schönen Abend.

Bis bald und alles Liebe,

Eure Marika

 

 

It´s fun to stay at the I*K*E*A

Nachdem mein Post am Montag ja etwas ernster war, wird er heute dafür umso fröhlicher. Gestern waren mein Besuch und ich nämlich, zusammen mit dem Krümelmonster, bei IKEA. Dorthin kann man ja eigentlich immer fahren und ja, ich bringe wirklich jedesmal aufs neue Kerzen mit nach Hause. Ich liebe die Duftkerzen von IKEA einfach.

Ich stand bereits um 7 Uhr auf um die Kita zu informieren, dass die Kleene nicht kam. Wir hätten uns sonst sehr beeilen müssen und das wollten wir nicht. Nach einer heißen Dusche bereitete ich uns ein leckeres Frühstück zu. Wir stärkten uns und planten was wir denn so alles an diesem Tag besorgen wollten. Nach dem Frühstück faulenzten wir noch etwas auf unserem doch recht großen Sofa, während das Krümelmonster mit ihrem neuen „Tutut“ spielte. Kevin und Felix brachten ihr einen Shuttlebus von Playmobil mit, damit lagen sie Geschenke technisch mal wieder genau richtig. Gegen 11 Uhr brachen wir dann endlich Richtung IKEA auf und wurden promt beim Grenzübertritt kontrolliert. Ich wohne nun seit gut einem Jahr hier, aber dies mal war tatsächlich das erste mal das das geschah.

Zu unserer großen Freude war es im Einrichtungshaus relativ leer. Also so leer eine IKEA Filiale nun mal an einem Dienstag Mittag sein kann. Wir konnten also ganz entspannt und ohne Hektik durch die Gänge streifen und sogar die Kleene etwas rumlaufen lassen, ohne Angst zu haben sie zu verlieren. Wenn es doch mal etwas voller wurde, blieb sie aber ganz brav an der Hand und zwar nicht nur an meiner. Sie lief ne ganze Zeit lang neben Felix durch den Laden, ohne zu murren oder zu motzen. Sie hat die beiden nun mehrere Monate lang nicht gesehen und doch hat sie sie sofort wieder ins Herz geschlossen. Ich fand das toll 🙂

Wir kauften eine Menge Kleinkram, der einem das Leben einfacher und schöner macht und verstauten diese danach im Auto, weil wir ja unbedingt noch etwas futtern wollten. Ein Besuch bei IKEA funktioniert für mich eben nur mit Hotdog und Köttbullar. Nach dem Genuss der Hotdogs, machte ich kurz die Kleene frisch. Als wir den Wickelraum betraten, breitete sich dann erst mal ein dickes Grinsen über meinem Gesicht aus. Warum? Weil „Lucy in the sky with the Diamonds“ lief und mein Krümelmonster eben Luci (ja, mit i am Ende)heißt. Ich fand das in diesem Moment einfach sehr schön und fing an mitzusingen, worüber sich das Krümelmonster sehr freute und gleich so gut es ging mit einstimmte. Das sind für mich kleine Glücksmomente. Ich war ganz verzaubert und genoss diese paar Minuten für uns alleine sehr. Nach dem Wickeln kuschelte sie sich feste in meine Arme und lächelte seelig. Das Leben kann manchmal so schön sein…

Auf dem Heimweg dösten wir beide ein, weshalb wir auch den Stau nicht mitbekamen. Ok, zugegeben, schlimm fand ich das jetzt nicht. In unserem Heimatstädtchen mussten wir dann auch noch ein paar Kleinigkeiten besorgen, bevor wir uns endlich wieder auf dem Sofa breitmachen durften. Und auch wenn es Wetter furchtbar war und wir am Ende des Tages extrem fertig waren, war der Ausflug doch wirklich gelungen.Das hier ist übrigens meine Ausbeute: Kindersicherungen für den Kleiderschrank, eine Backform für Quiches, ein Set für Dips, ein Fleischklopfer, eine Duftkerze, Menagen, Kleiderbügel, eine Badewannenauflage, Strohhalme, Klips für Tüten, eine Drehplatte für den Esstisch die ich schon lange haben wollte, zwei paar Jeggins für mich, eine Matschhose für die Kleene und ein neues Paar Schuhe für sie. Achja, auf dem Bild fehlen noch wirklich hübsche Servierten.

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Auf vielfachen Wunsch gab es dann zum Abendbrot das Tigercurry, allerdings mit gebratenen Nudeln. Nach dem das Krümelmonster dann im Bett verschwunden war, zauberte ich für meine Gäste und mich einen Frozen-Erdbeer.Daiquiri. Saulecker! Wir kuschelten uns alle aufs Sofa und sahen uns den Dreiteiler von Stephen Kings „Shining“ an. Nein, nicht die an sich geniale Fassung von Kubrick, die nur leider so gut wie nichts mehr mit dem Buch zu tun hat. King war übrigens bei der Produktion der Neuauflage beteiligt und das sieht man auch am ganzen Film. Zwei Teile schafften wir gestern schon, der dritte folgt dann heute Abend nach der gewünschten Lasagne.

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Heute haben wir es ruhig angehen lassen. Das Krümelmonster war wieder in der Kita und wir verbrachten fast den ganzen Vormittag auf dem Sofa und frühstückten somit erst gegen 12 Uhr. Gleich gibt es noch lecker Kuchen vom Bäcker unseres Vertrauens. Morgen Mittag reisen die beiden dann leider schon wieder ab. Also genießen wir die restlichen Stunden noch in vollen Zügen.

Euch noch einen schönen Nachmittag.

Alles liebe

Eure Marika