Adieu schlechtes Gewissen, hallo Freizeit!

Seit über einem Monat besucht das Krümelmonster nun an jedem zweiten Wochenende ihren Papa. Als er sie das erste mal abholte, habe ich stundenlang geweint. Ich hab ständig angerufen um mich zu erkundigen wie es läuft. Kurz bevor sie wieder kam, hab ich noch mal geheult, diesmal vor Freude. Bei ihrem zweiten Besuch fühlte ich mich leer, weinte wieder, doch ich rief nicht mehr an. Dann kam das letzte Wochenende und sie wurde wieder abgeholt und diesmal lief keine Träne über meine Wangen. Es tat weh sie gehen zu sehen,doch ich beschloss diesmal das Wochenende effektiv zu nutzen und nicht vor lauter Sehnsucht zu zerfließen.

Der Freitag startete mit einem Einkauf und gemeinsamen Essen mit ihrem Papa. Als sie ging war sie fröhlich und unbeschwert und hatte die Stunden zu dritt wohl sehr genossen. Mein Herz wurde mir wieder schwer, doch ich wollte nicht wieder weinen. Ich tat etwas, was ich schon sehr lange nicht mehr getan habe: ich hab die ganze Nacht gezockt. Und das tat so gut! Einfach mal für sich selbst etwas tun, nicht immer wieder ins Kinderzimmer schleichen und schauen ob die Kleene gut schläft, nicht bügeln, keinen Geschirrspüler einräumen, nicht saugen, wischen, Fenster putzen. Einfach mal stundenlang den Kopf ausschalten und sich dem liebsten Hobby hingeben. Mal ehrlich, wann macht man das schon wenn man ein Kind hat?

Dabei ist es doch so wichtig auch mal was für sich zu tun! Jeder Mensch braucht doch mal eine Auszeit, Zeit auf die eigenen Bedürfnisse zu hören. Sei es ein heißes Bad mit viel Schaum, ein Glas Wein mit Freunden, mit dem Partner ins Kino zu gehen oder mal ne ganze Nacht durchzuzocken. Es ist vollkommen egal was man tut, solange man es nur tut! Ein guter Freund von mir zum Beispiel hat die Firma seines Vaters übernommen, zudem arbeit er aber auch noch Vollzeit für ein Berufsförderungsprogramm der Agentur der Arbeit und ist auch noch ehrenamtlicher Sanitäter. Ganz nebenbei ist er ein ganz toller Papa, steht nachts auf wenn der Kleine weint, kocht, hilft im Haushalt und überlässt dies nicht wie selbstverständlich seiner Frau. Für ihn ist das genau so normal wie es auch sein sollte. Alle paar Monate nimmt er sich dann mal eine Auszeit und macht eine kleine Motorradtour oder fährt auf ein Festival. Im Gegenzug dazu fährt seine Frau dann eben zu ihrer Schwester und genießt ein paar Tage kinderfreie Zeit. Einmal im Monat haben die beiden auch einen festen Tag, an dem sie zusammen ausgehen. Und das finde ich großartig. Daran sollte sich viel mehr Menschen ein Beispiel nehmen und sich Zeit für sich selbst und als Paar einzuräumen.

Und weil ich selbst in den letzten drei Jahren sehr oft an meine Grenzen kam, mir eben kaum Freizeit eingestand und selbst in den kurzen Momenten der „Ruhe“ sofort aufsprang um zum Kind zum rennen oder etwas zu erledigen, was mir just in diesem Augenblick einfiel, ging es mir eine Zeit lang wirklich nicht gut. Ich war nur noch gestresst, schnell genervt und hatte auf gar nichts mehr Lust. In diesen Wochen war ich so ungeduldig, dass ich es meinem Krümelmonster nicht mal mehr zugestehen konnte wenn sie etwas neues ausprobieren wollte. Es ging mir einfach nicht schnell genug, ich wollte fertig werden, weiter machen, den nächsten Punkt auf dem Tagesplan abhaken. Das war ihr gegenüber unfair und tat uns beiden nicht gut. Meiner Schwester ging es da ganz ähnlich. Mit einem Sohn der auf viele Dinge aufgrund seiner Allergien verzichten muss, was sie dazu „zwingt“ tagtäglich auch die Mahlzeiten für den Kindergarten vorzukochen, regelmäßig zur Apotheke zu gehen um die Spezialnahrung zu holen und immer und überall sein Notfallkit mitzunehmen, hat sie oft Stress und fühlt sich ausgelaugt. Vor einigen Wochen kam dann das böse erwachen: sie kippte nach dem Duschen um und schlug sich den Kopf an. Ihre Hausärztin zog die Notbremse und verordnete ihr zwei Wochen absolute Ruhe. Sie musste zu Hause bleiben, durfte keine Termine wahrnehmen. keinen Haushalt organisieren und einfach mal ausschlafen, ausspannen und das spielen mit ihrem Sohn wieder richtig genießen. Mittlerweile geht es ihr wieder besser und sie hat sich nun feste Zeiten für sich eingeräumt wie beispielsweise ein mal im Monat mit ihrer besten Freundin essen zu gehen und einmal in der Woche an einem Nordic Walking Kurs teilzunehmen.

Und weil ich das eben nicht auch erleben will und derzeit wirklich viel zu bewältigen habe, nutze ich jedes zweite Wochenende um zu tun was mir gut tut. Sushi essen gehen, zocken, die Game of Thrones Reihe weiterlesen, Filme ansehen, meine Nägel lackieren, mit meiner Schwester telefonieren, backen, zeichnen, durch den Baumarkt schlendern, in einem Schaumbad versinken oder einfach bloggen. Und ich brauche diese Momente, sie tun mir gut und ich hab wieder viel mehr Energie die ich meiner Tochter widmen kann. Und ich habe dabei auch kein schlechtes Gewissen mehr, denn ich bin auch nur ein Mensch mit einer begrenzten Anzahl an Kraftreserven die ab und an wieder aufgeladen werden müssen.

Eure Gunzlinger Mum

 

#WiB Wochenende in Bildern – mein Wochenende in Berlin

Nachdem ich letzte Woche das WiB ausließ, weil das vorausgehende Wochenende nur aus dem Frühjahrsputz bestand, gibt es diesmal um so mehr zu zeigen und zu berichten: ich war nämlich mit Freundinnen in Berlin! Viel Spaß mit meinem #WiB.

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Den Freitag verbrachte ich mit etwas Haushalt,Haare färben (ja, das ist nicht meine originale Haarfarbe ;)) und Kofferpacken. Der Mann hatte sich den Nachmittag freigenommen, damit ich mich ganz in Ruhe fertig machen konnte und alles zusammenpacken konnte, ohne nebenbei noch das Krümelmonster zu bespaßen. Kurz bevor es losging, schickte ich dieses Selfie an meine Freundinnen, die ich vorher nur durch unsere WhatsApp-Gruppe kannte, damit sie mich am Flughafen gleich erkannten.

Die Mädels waren in real genau so toll und die Stimmung war ab dem ersten Moment grandios. Für mich war es der allererste Flug (den um den Tandemsprung zu absolvieren zähle ich mal nicht dazu) doch sowohl Mel als auch Graziella hielten mir beim doch recht holprigen die Hand und nahmen mir komplett die Angst und meine Bedenken. Wir gingen nach dem einchecken noch etwas trinken und vor lauter Gelächter vergaß ich ganz ein paar Fotos zu machen.

Im Hostel trafen wir dann die vierte und mit der fünften, die wir am Samstag Morgen trafen, waren wir endlich komplett. Zuallererst stärkten wir uns bei einem köstlichen Frühstück in einem kleinen Cafè unter dem Fernsehturm. Und so lecker das Essen auch war, so unfreundlich war leider die Bedienung. Das hatte mit Berliner Schnauze auch nichts mehr zu tun…schade eigentlich…

Nachdem Frühstück gingen wir erst mal etwas shoppen, da irgendwie jeder eine Kleinigkeit brauchte. Ich gehe ja wirklich sehr selten shoppen und wenn dann auch irgendwie nur Sachen fürs Krümelmonster. Doch diesmal hatte ich vier liebe Mädels dabei, die mich davon abhielten Kinderklamotten zu kaufen. Ich wurde also wirklich fündig. Eine Kleinigkeit kaufte ich dann doch: ein kleines rotes Quietscheentchen für Krümelmonsters Sammlung. Na, kommt euch das Figürchen bekannt vor?

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Wir brachten unsere Schätze zurück ins Hostel und beschlossen eine Bootstour statt einer Hop on, hop off Tour zu machen. Eine grandiose Entscheidung! Kann ich auch jedem nur empfehlen.

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Danach gab es eine köstliche Pizza, noch etwas shopping und zum Abschluss ein paar erfrischende Cocktails. Ja, so richtig mit Alkohol! Unfassbar, ne? Wir fuhren wieder zurück ins Hostel, machten uns frisch, verabschiedeten Lisa (sie wollte nur noch ins Bett da sie hundemüde wahr) und gingen erst einen Döner futtern und später noch in eine kleine aber sehr feine Bar, um einen letzten Cocktail zu schlürfen.

Der Sonntag begann bei mir sehr emotional….ich traf nämlich das erste mal überhaupt meine Halbschwester Anja. Im Januar fand sie mich durch einen von mir kommentierten Blogeintrag (Ironie des Schicksals) und seitdem haben wir sehr regelmäßigen Kontakt. Und da sie in Oranienburg wohnt, nutzte ich selbstverständlich die Gelegenheit um sie endlich zu sehen. Wir trafen uns am Alex`und ich hatte ganz schön Pipi in den Augen. Auch real sind wir ganz auf einer Wellenlänge und wir genossen jeden Moment.

Sie lud mich zu einem phänomenalen Bruch ein, der so oberlecker war, dass ich traurig war satt zu sein. Wir futterten uns zwei Stunden durch das Angebot, quatschten über alles Mögliche und lachten so viel, dass mir am Ende der Bauch weh tat. Wir wollen das ganz schnell wiederholen und ich hoffe sehr, das der Kontakt so eng bestehen bleibt.

Nach dem Abschied traf ich meine Mädels wieder am Alex`und ich begleitete die vier zum Mittagessen zum Mexikaner. Ich war jedoch viel zu voll, um mehr als einen köstlichen Bananen Milshake runterzukriegen. Danach gingen wir etwas spazieren und genossen die schönen Plätzchen Berlins.Leider mussten wir Lisa schon um drei zum Bus Richtung Flughafen bringen, da ihr Flug schon recht früh ging. Der Rest setzte sich danach noch für ein paar Stündchen ins Eiscafe und wechselte danach in eine recht bekannte Systemgastronomiekette, um Seifenblasen zu machen und köstlichen Eistee zu schlürfen. 

Um 7 Uhr stiegen dann auch Mel, Graziella und ich in den Bus Richtung Flughafen. Dort rief ich dann kurz bevor wir in den Sicherheitsbereich traten, Mann und Kind an. Da merkte ich dann wieder einmal, wie sehr mir die beiden fehlten und mir lief tatsächlich ein paar Tränchen über die Wange. Der Rückflug war dank Rückenwind um einiges kürzer als der Hinflug und die Aussicht war einfach nur atemberaubend. Wir planten während des Flugs auch gleich die nächsten Ausflüge nach London zB. Der Mann nickte die Fantasterein dann auch ab. „Mach ruhig, haste die verdient.“ Nett, ne? 😉

Zum Abschluss gibt es noch mein Lieblingsfoto. Warum es mir so gut gefällt? Zum einen weil ich das Bier ganz gerne mag und mein ältester Bruder einen ganzen Kasten zur Hochzeit mitbrachte. Zum anderen, weil mich der linke Herr sehr an eben diesen Bruder erinnert. Und wenn man sich die Lockenpracht wegdenkt, gleichen sich die beiden wirklich sehr. Das erkannte mein Bruder auch selbst, als ich ihm das Foto von der Werbung schickte.

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Ach, übrigens: Wenn ihr mal in Berlin seid und ihr für kleines Geld richtig gemütlich und zentral wohnen wollt, kann ich euch das EastSeven Hostel nur empfehlen. Nettes Personal, saubere Zimmer, bequeme Betten und unser Bad war auch bombastisch und hatte ne riesen Dusche!

Das war es also, mein Wochenende in Bildern. Diesmal fast ganz ohne Kind, dafür mit ganz viel Spaß und Entspannung. Ich bin meinem Mann sehr dankbar dafür, dass er diesen Ausflug möglich machte und freue mich schon sehr aufs kommende Wochenende, das wir dann zusammen mit seinen Großeltern verbringen. Euch allen eine tolle Woche mit viel Sonnenschein.

Alles Liebe,

Eure Marika

 

 

 

Ja, wo isse denn?

Da isse! Ja wirklich, ohne Scheiß jetzt. Ich hab die letzten Tage mit meinen Freunden einfach nur genossen und zwar jede einzelne Sekunde. Es war herrlich, meine zwei liebsten Freunde an meiner Seite zu haben. Aber zurück auf Anfang…

Nach dem es mir am Freitag wirklich mies ging, musste ich am Samstag die ganze Wohnung für den Besuch herrichten. Das Problem war nur, dass es mir am Samstag auch noch nicht sooo gut ging. Ich quälte mich also putzend durch die Wohnung, während meine Kleene nebenbei noch bespaßt werden wollte und auch noch kuscheln wollte. Und das alles mit Magenkrämpfen und ner furchtbaren Übelkeit. Also schön ist was anderes. Aber das meiste schaffte ich zu bewältigen und mein Mann war rechtzeitig von der Arbeit zu Hause damit ich noch in Ruhe duschen und mich etwas ausruhen konnte, bevor die beiden ankamen, wofür ich auch wirklich dankbar war. Kurz darauf kamen sie dann auch endlich an und wir fielen uns erstmal um den Hals, bevor wir rasch einkaufen fuhren. Für den Abend war ein richtiges Spargelfestessen geplant und so fing ich gleich an zu kochen als wir wieder Heim kamen. Das Essen war ein Gedicht und wir waren alle kurz vorm platzen, schafften es dann aber doch uns rechtzeitig aufzuraffen, um noch auszugehen. Ja, ich rede hier von richtigem ausgehen mit Aufbrezeln und ohne Kind. Mein Mann blieb mit dem Krümelmonster zu Hause und wir zogen zu dritt los, um mal richtig die Sau rauszulassen. Und ganz ehrlich? Es tat so gut! Niemand sprach mich auf mein Kind an, ich musste mal kein Vorbild sein, konnte mich richtig schick machen ohne Angst zu haben, dass meine Kleene meinen Lidschatten verschmiert und ich konnte ruhigen Gewissens etwas trinken, da ich ja wusste das die Kleene in guten Händen war. Zudem waren die Bands auf der  Waldshuter Musiknacht auftraten, richtig gut. Vor allem die Jungs im New Yorker verstanden es, die Stimmung zum kochen zu bringen. Es war ein wirklich toller Abend und irgendwann gegen 3 Uhr morgens fiel ich völlig fertig in mein Bett.

Am Muttertag durfte ich dann noch mal richtig ausschlafen und schleppte mich gegen 12 Uhr aus dem Bett. Die Kleene hatte ihren Papa aber auch bis um 11 Uhr schlafen lassen und so waren wir alle drei relativ fit. Unsere Besucher blieben IMG-20160508-WA0006
noch ne Weile länger schlafen, so konnte ich noch ganz gemütlich baden bevor ich mich an die Zubereitung meines Lieblingsfrüh(spät)stücks machte: Es gab wieder mal Pancakes! Diesmal mit Ahornsirup und Weißem Schokiaufstrich von REWE. Der ist so unfassbar lecker! Den müsst ihr wirklich mal probieren. Mein Mann isst seine Pancakes ja am liebsten mit Honig, ich dafür mit Ahornsirup. Allerdings schmecken die Dinger mit Nutella und Schokosahne auch extrem köstlich.

Zum Muttertag bekam ich das wunderhübsche Herz mit den Knutschis meiner Kleenen, dass ich euch schon zeigte  und eine Zuckerwattemaschine, da meine auf mysteriöse Art und Weise kaputt ging… Hach ja…Immer diese Grobmotoriker. 😉 Während des Essens fiel unserem Besuch dann auf, dass sie die von uns zu Weihnachten bekommenen Eintrittskarten für den Europapark zu Hause vergessen haben. Panik brach aus und G. überlegte kurz, ob er bis nach Mittelfranken zurück fahren soll, um sie zu holen. Nach langem hin und her rief er seinen Bruder an, der fotografierte die Eintrittskarten so, dass man den Code gut erkennen konnte und schickte uns das Bild. Wir wollten versuchen so in den Park reinzukommen. Irgendwann am späteren Abend bestellten wir uns dann noch indisches Essen, das wirklich wahnsinnig frisch und knackig und sehr sehr lecker schmeckte. Wir sahen noch etwas fern, planten den nächsten Tag und unseren Ausflug und dösten auf dem Sofa vor uns hin, bevor wir alles ins Bett gingen.

Am nächsten Morgen standen wir alle sehr früh auf, ich bereitete Nudelsalat für unseren Ausflug vor, packte eine Tasche für uns und eine für meine Kleene, da sie an diesem Tag von Oma abholt werden würde und machte sie für die Kita fertig. Währenddessen verschwanden meine Gäste im Bad und machten sich fertig, die Kleene trank ihren „Kaukau“ aus und ich schminkte mich etwas. Fast pünktlich brachen wir dann auf und lieferten das Krümelmonster, ihre Nachmittagsspieletasche und den Autositz in der Kita ab und fuhren dann weiter Richtung Europapark. Mein Mann wechselte erst vor kurzem seine Arbeitsstelle, weshalb er leider nicht frei bekam und wir ohne ihn fahren mussten. Dafür brachte ich ihm dann aber auch gebrannte Mandeln mit. Auf der Hinfahrt gerieten wir leider in einen Stau und brauchten gute zwei Stunden um unser Ziel zu erreichen. Das Wetter war bereits am frühen Morgen wunderschön und als wir in Rust ankamen, empfing uns eine strahlende Sonne und eine wohlige Wärme. Es war ein Träumchen! Zum Glück waren die Mitarbeiter des Parks auch sehr freundlich und kulant und wir konnten anhand des Bildes die Gutscheine einlösen. An dieser Stellen vielen lieben Dank an den Europapark Rust für den super Service! Wir fuhren mit allen Achterbahnen und den Wasserbahnen, waren im Horrorhaus und genossen jede einzelne Sekunde. Wir mussten auch nur maximal 20 Minuten anstehen, um mit einer Bahn zu fahren. Ich glaube besser hätte es nicht laufen können. Doch das beste an unserem Ausflug war definitiv das niemand motzte, drängelte, quengelte oder beleidigt war. Wir hatten einfach nur Spaß 🙂 Ich vergas dort auch völlig ein paar hübsche Fotos zu machen. Ok, eins hab ich dann doch gemacht, weil ich das Motiv so witzig fand:

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Man beachte den Namen es „Films“ auf der Klappe und das meine beste Freundin Nadine heißt. Ihr versteht? 😉 Um halb sieben brachen wir dann wieder Richtung Heimat auf und es kam wie es kommen musste: ich schlief beinahe augenblicklich im Auto ein. Was mir aber zugegebenermaßen recht oft passiert. Gegen halb neun kamen wir dann bei meinen Schwiegereltern an und ich konnte mein kleine Krümelmonster endlich wieder in meine Arme schließen. Am Ende hab ich sie nämlich doch vermisst, ist wohl so`n Mutterding. Nach einem kurzen Einkauf brachte ich meine Kleene schnell ins Bett und wir bereiteten das Käsefondue zu. Ich mach es kurz: es war ein Gedicht! Es war wirklich wirklich wirklich köstlich! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen 🙂 Kurz darauf fielen wir dann auch hundemüde und völlig vollgefressen ins Bett. Leider bekam das Krümelmonster nachts noch Fieber und schlief so gut wie gar nicht, weshalb ich eine Nachtschicht einlegen musste und die Kleene am Dienstag zu Hause blieb. Wir schliefen recht lange und als wir endlich alle aus dem Bett gefallen waren, bereitete der liebe G. noch wunderbare Burger zu. Denn wenn der Herr etwas kann, dann Fleisch zubereiten! Leider mussten die beiden direkt nach dem Essen wieder abreisen…und es fällt mir jedesmal auf neue schwer meine Freunde ziehen zu lassen. Was man aber sicher gut verstehen kann…

Alles in allem war der Aufenthalt der beiden wirklich grandios und ich kann es jetzt schon kaum erwarten sie wieder zu sehen! Aber jetzt bin ich müde und werd‘ mich ins Bett verkriechen. Euch noch einen schönen Abend.

Alles Liebe

Eure Marika